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Dr. phil. Janosch Pastewka
Koalitionen statt Klassenkampf
Der sächsische Landtag in der Weimarer Republik 1918–1933
Reihe: Studien und Schriften zur Geschichte der Sächsischen Landtage, Band 3

Der sächsische Landtag in der Weimarer Republik war weit mehr als eine Bühne für den Klassenkampf oder die gescheiterte Vorgeschichte des Nationalsozialismus. Im Landesparlament, dem zentralen Ort für öffentliche Debatten, gelang es, Gemeinsinn zu stiften, bis die parlamentarische Ordnung in den 1930er Jahren zunehmend erodierte.

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»Studia Jagellonica Lipsiensia«
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Tomasz Torbus (Hg.) - Architektur und Kunst in der Ära des sächsischen Ministers Heinrich Graf von Brühl (1738-1763)
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1. Auflage 2014
Format 21 x 27 cm
308 Seiten
Hardcover
mit ca. 200 Abbildungen, davon 180 in sw
ISBN: 978-3-7995-8416-6
Tomasz Torbus (Hg.)

Architektur und Kunst in der Ära des sächsischen Ministers Heinrich Graf von Brühl (1738-1763)

Unter Mitwirkung von Markus Hörsch
Reihe: Studia Jagellonica Lipsiensia, Band 16
Herausgegeben im Auftrag des GWZO an der Universität Leipzig von Jirí Fajt, Markus Hörsch und Evelin Wetter
Es ist erstaunlich, wie wenig bekannt die kulturgeschichtliche Gesamtleistung des mächtigen Ministerpräsidenten der sächsischpolnischen Herrscher, des Grafen Heinrich Brühl, immer noch ist, der von 1746 bis 1763 de facto Sachsen und Polen-Litauen regierte. Dies hat historische Gründe: Aus preußischer Sicht waren die politischen Ziele des wettinischen Sachsen im Machtkampf der Mächte Mitteleuropas mit allen Mitteln zu bekämpfen. Die letztlich erfolgreiche Eroberungspolitik und damit einher gehende Propaganda König Friedrichs II. rückte Brühls Person und sein Wirken dauerhaft in ein negatives Licht. Aber auch auf polnischer Seite geriet die sächsische Ära gemeinsamer Geschichte in Verruf. Die negative Bewertung Brühls übertrug sich auf sein glanzvolles Wirken als Kunstmäzen.

Die hier präsentierten Forschungsergebnisse von Historikern, Kunsthistorikern und Musikwissenschaftlern belegen jedoch: Brühl besaß eine Sammlung Meissener Porzellan, die der königlichen nicht nachstand, eine Gemäldesammlung, die nach seinem Tod in die St. Petersburger Eremitage überging; mit seinen Schlössern an Mulde, Elbe und Weichsel, als Stadtgründer und Stadt-Erneuerer und nicht zuletzt mit seiner exquisiten Musikkapelle war der Graf einer der bedeutendsten Mäzene Europas im Ancien Régime. Im Zentrum stehen der politische Aktionsradius seines Wirkens und die Beziehungen zwischen den künstlerischen Traditionen Polen-Litauens und Sachsens. Neue Zugänge zur Person, zum Werk und zur Epoche des Grafen Brühl sollen zu einem Paradigmenwechsel in seiner Beurteilung führen.
Schlagwörter für dieses Produkt:
KulturgeschichteKunstgeschichteRepräsentationResidenz
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