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Die Catharinenburg
Zwischen 1619 und 1622 erbaute sich der Pfalzgraf Johann Casimir von Pfalz-Zweibrücken die Catharinenburg an der nördlichen Grenze des Elsaß als Residenz eines neuzugründenden Territoriums. |
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Adel im Wandel
Die Herrschaft Napoleons in Mitteleuropa Anfang des 19. Jahrhunderts veränderte die Landkarte des Südwestens grundlegend: 1802/3 wurden die zahlreichen Klöster aufgelöst und die Reichsstädte verloren ihre Reichsunmittelbarkeit wie auch die Adelshäuser 1806 ihre staatlichen Rechte. |
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Sterben, Tod, Begräbnis und liturgisches Gedächtnis bei weltlichen Reichsfürsten des Spätmittelalters
Ewiges Gedächtnis im Diesseits, Seelenheil im Jenseits – starb ein Familienmitglied eines Fürstengeschlechts im Spätmittelalter, galt es, diesen zwei Anforderungen gerecht zu werden. Beide Aspekte sind im Mittelalter stark miteinander verflochten und haben ein Spannungsfeld zur Folge: Zwischen kirchlichen und herrschaftlichen Bedürfnissen, die sich in der Gestaltung der Begräbnis- und Begängnisfeierlichkeiten niederschlagen konnten. |
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Graf Eberhard der Milde von Württemberg (1392–1417)
Der württembergische Graf Eberhard der Milde (1392–1417), verheiratet mit Antonia Visconti, gilt als friedliebend. Er leitete gegenüber den südwestdeutschen Reichsstädten einen politischen Kurswechsel ein und ersetzte Konfrontation durch Kooperation. |
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Familie, Hof und Herrschaft
In fürstlichen Familien entfalteten sich die Beziehungen zwischen Eheleuten, zwischen Eltern und Kindern, zwischen Geschwistern, Verwandten und Verschwägerten innerhalb eines höfischen Umfelds, das das alltägliche Familienleben in vielfältiger Weise prägte: durch seine Wohnstrukturen, die Zusammensetzung des Personals, die Zuteilung von Essen und Trinken, Bediensteten und Kleidung. |
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