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Landesgeschichte - Einzeltitel
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664 S., 480 farbige Abb.
21 x 27 cm
gebunden mit SU
2003
lieferbar
ISBN: 978-3-7995-0220-7
€ 48,00
sFr 79,50
Wolfgang Zimmermann
/
Nicole Priesching
(Hg.)
Württembergisches Klosterbuch
Klöster, Stifte und Ordensgemeinschaften von den Anfängen bis in die Gegenwart
Herausgegeben im Auftrag des Geschichtsvereins der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Zahlreiche Klöster und Ordensgemeinschaften prägen seit dem frühen Mittelalter Südwestdeutschland. Ihre kulturellen, wirtschaftlichen und sozialen Leistungen trugen maßgeblich zur Entwicklung dieses Raums bei. Das »Württembergische Klosterbuch« stellt in einem umfassenden Zugriff die Entwicklung des Ordenslebens in dieser Region, der heutigen Diözese Rottenburg-Stuttgart, dar.
Verständlich geschriebene Überblicksartikel renommierter Autoren spannen den Bogen von den Anfängen des Mönchtums in fränkischer Zeit bis in die Gegenwart.
Im Klosterlexikon werden erstmals alle rund 400 Klöster Württembergs von mehr als 120 Fachleuten einzeln dargestellt: Es entsteht ein reiches Panorama, das von den monastischen Zentren und kleinen Frauengemeinschaften des Mittelalters bis zu den prächtigen Prälatenklöstern des Barock reicht. Die Vielfalt der »vita communis« in all ihren Facetten wird so abgebildet, von den Bettelorden der Städte über die zahlreichen Kollegiatstifte bis hin zu den Häusern der Ritterorden.
Nach der Zäsur durch die Säkularisation um 1803 brach in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein neues Interesse am Ordensleben auf: Bedeutende Frauenkongregationen entstanden neu, alte Klöster wurden nach 1918 wieder von Benediktinern besiedelt. Das Klosterbuch zeichnet die Entwicklung dieser Gemeinschaften nach und schlägt damit die Brücke zum Ordensleben an der Schwelle zum 21. Jahrhundert.
Erstmals alle 400 Klöster Württembergs im Überblick . Ein Standardwerk für die Geschichte Südwestdeutschlands, ein prächtig illustrierter Band, der zur Entdeckungsreise durch diese reiche Klosterlandschaft einlädt.
REZENSIONEN
Tagblatt Anzeiger Tübingen, 1.2.2006
»Ein so wunderbares wie nützliches Nachschlagewerk, ein wahrer Cicerone durch Württembergs Klöster ist im Jan Thorbecke Verlag erschienen. Herausgegeben von Wolfgang Zimmmermann und Nicole Priesching im Auftrag des Geschichtsvereins der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Die beiden Herausgeber sind eng mit dem Geschichtsverein der Diözese verbunden. Wolfgang Zimmermann ist deren Vorsitzender und leitet zugleich die Abteilung Landesforschung und Landesbeschreibung in der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg. Nicole Priesching ist Geschäftsführerin des Vereins, M.A. und Diplomtheologin und hat über die Kirchen- und Mentalitätsgeschichte des 19. Jahrhunderts in Tübingen dissertiert.
Das Württembergische Klosterbuch stellt in einem umfassenden Zugriff die Entwicklung des Ordenslebens in der heutigen Diözese Rottenburg-Stuttgart dar. Überaus verständlich geschriebene Artikel renommierter Autoren spannen den Bogen von den Anfängen des Mönchtums in der fränkischen Zeit bis in die Gegenwart. Es werden hier erstmals alle rund 400 Klöster Württembergs von mehr als 120 Fachleuten einzeln dargestellt. Die Vielfalt der vita communis in all ihren reichen Facetten wird von den Bettelorden der Städte über die zahlreichen Kollegiatstifte bis hin zu den Häusern der Ritterorden auf- und nachgezeichnet.
Der Band gliedert sich in drei Teile: Klösterliches Leben von den Anfängen bis zur Gegenwart, Klöster und Stifte vor der Säkularisation (von A bis Z auf über 350 Seiten) und Ordensgemeinschaften heute. Quasi als vierter Teil ist ein Anhand angeschlossen, der fürs Nachschlagen und Finden von unschätzbarem Wert ist.
Schlägt man zum Beispiel Tübingen nach, so finden sich dort nebst Abbildungen sieben Artikel über Klöster und Stifte in Tübingen, von Wilfried Setzler, Wilfried Schöntag und Sabine Holtz. Wir erfahren, dass es im Himbachtal (siehe auch das Stichwort Hindebach) einst Waldbrüder gab. Rottenburg verzeichnet neun Artikel mit unter anderen so stadtbekannten Namen wie Dieter Manz und Wolfgang Urban als Verfasser. Aus dem Landkreis Tübingen sind folgende Orte vertreten: Ammerbuch, Bodelshausen, Hirrlingen, Kiebingen, Kirchentellinsfurt, Mössingen, Ofterdingen, Dettingen, Hemmendorf und Bebenhausen.«
Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte
»Der einfachste und beste Zugang für das Wissen vom mehr als tausendjährigen Klosterleben in Württemberg.«
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