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Die Länder der böhmischen Krone und ihre Nachbarn zur Zeit der Jagiellonenkönige (1471-1526)
Einzeluntersuchungen zu kulturgeschichtlichen Entwicklungen in Böhmen sowie zahlreiche Beiträge zu den vielfältigen Kontakten und dem künstlerischen Austausch zwischen den verschiedenen Regionen (Böhmen und Mähren, historisches Ungarn, Österreich, Polen, Schlesien, Oberlausitz, Sachsen, Franken etc.) zeichnen ein breites Panorama der kulturellen Blüte Ostmitteleuropas um 1500. |
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Hofkultur der Jagiellonendynastie und verwandter Fürstenhäuser
Die von 1386 bis 1572 währende Herrschaft der ursprünglich aus Litauen stammenden Jagiellonen-Dynastie einte das Königreich Polen und führte es zu einer kulturellen und wirtschaftlichen Blüte, dem noch heute so bezeichneten »Goldenen Zeitalter«. Zudem gelang es den Jagiellonen, auch die Herrschaft über Böhmen und seit 1490 über Ungarn zu erlangen. |
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Fürsten an der Zeitenwende zwischen Gruppenbild und Individualität
Folgt man der Überlieferung, so lässt sich die Zeit zwischen 1450 und 1550 gut und gern als ein Zeitalter „großer“ Fürsten charakterisieren. War das hervorgehobene Profil bestimmter Fürsten durch deren Handeln begründet? Wurde es zeitgenössisch oder in der Nachwelt als solches propagiert? Wie vollzog sich die historiographische Konstruktion eines „großen“ Fürsten? |
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Politische Versammlungen und ihre Rituale
Bei Gemeinwesen des Spätmittelalters artikulierte sich die Mitbestimmung der höchsten Würdenträger eindringlich auf den zentralen Versammlungen. Formalisierte und funktionale Inszenierung wie auch die ritualisierte Gestaltung verknüpften aufs Engste offene politische Verhandlungen und verborgene Prozesse politischer Willensbildung. |
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