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Die Blumenuhr

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Morgens um sieben öffnet die Ringelblume ihre leuchtenden Blüten und schließt sie pünktlich wieder um eins.

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<<< Titel 6 von 10 in der Kategorie »Studia Jagellonica Lipsiensia« >>>
172 Seiten
mit 108 z.T. farbigen Abbildungen
21 x 27 cm
gebunden
2009
lieferbar
ISBN: 978-3-7995-8405-0
€ 52,00*


Peter Tångeberg
Wahrheit und Mythos – Bernt Notke und die Stockholmer St.-Georgs-Gruppe
Studien zu einem Hauptwerk niederländischer Bildschnitzerei
Studia Jagellonica Lipsiensia, Bd. 5
Herausgegeben im Auftrag des Geisteswissenschaftlichen Zentrums Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas an der Universität Leipzig von Jirí Fajt, Markus Hörsch und Evelin Wetter

Die monumentale Gruppe des hl. Georg, der den Drachen bekämpft, in der Stockholmer Nikolaikirche gehört zu den berühmtesten Werken spätgotischer Skulptur. Einzigartig ist die Mischung aus höfischer Stilisierung und naturalistischpräziser Beobachtung bis hin zur Verwendung natürlicher Materialien. Die deutsche Kunstgeschichte hat das Werk für den Lübecker Kunstkreis vereinnahmt und dem dort tätigen Meister Bernd Notke zugeschrieben. Obwohl die Quellen berichten, der Georg sei von einem Antwerpener Meister gefertigt, der dafür nach Stockholm kam, wurde die Zuschreibung nie hinterfragt. Der Restaurator und Kunsthistoriker Peter Tångeberg, geb. 1942, einer der besten Kenner nord- und westeuropäischer Skulptur des Mittelalters, unternimmt eine grundlegend neue Einordnung des Stockholmer Georgs in die Kunst des ausgehenden Mittelalters. Aufgrund motivischer, technischer und stilistischer Beobachtungen erweist sich die Figurengruppe als Hauptwerk eines niederländischen Künstlers, wie es so in den Benelux-Ländern aufgrund des hohen Zerstörungsgrades mittelalterlicher Kunst, aber auch in den benachbarten Ländern nirgends erhalten ist.
Titel, die mit diesem Titel von unseren Kunden bestellt wurden:
Evelin Wetter (Hg.): Die Länder der böhmischen Krone und ihre Nachbarn zur Zeit der Jagiellonenkönige (1471-1526) Die Länder der böhmischen Krone und ihre Nachbarn zur Zeit der Jagiellonenkönige (1471-1526)

Einzeluntersuchungen zu kulturgeschichtlichen Entwicklungen in Böhmen sowie zahlreiche Beiträge zu den vielfältigen Kontakten und dem künstlerischen Austausch zwischen den verschiedenen Regionen (Böhmen und Mähren, historisches Ungarn, Österreich, Polen, Schlesien, Oberlausitz, Sachsen, Franken etc.) zeichnen ein breites Panorama der kulturellen Blüte Ostmitteleuropas um 1500.
Urszula Borkowska / Markus Hörsch: Hofkultur der Jagiellonendynastie und verwandter Fürstenhäuser Hofkultur der Jagiellonendynastie und verwandter Fürstenhäuser

Die von 1386 bis 1572 währende Herrschaft der ursprünglich aus Litauen stammenden Jagiellonen-Dynastie einte das Königreich Polen und führte es zu einer kulturellen und wirtschaftlichen Blüte, dem noch heute so bezeichneten »Goldenen Zeitalter«. Zudem gelang es den Jagiellonen, auch die Herrschaft über Böhmen und seit 1490 über Ungarn zu erlangen.
Matthias Becher / Theo Kölzer / Ulrich Nonn (Hg.): Eugen Ewig. Spätantikes und Fränkisches Gallien Eugen Ewig. Spätantikes und Fränkisches Gallien

Der Bonner Mediävist Eugen Ewig († 2007) zählt zu den bedeutendsten Erforschern des Transformationsprozesses zwischen Spätantike und Frühmittelalter im 20.Jahrhundert.
Oliver Auge / Ralf-Gunnar Werlich / Gabriel Zeilinger: Fürsten an der Zeitenwende zwischen Gruppenbild und Individualität Fürsten an der Zeitenwende zwischen Gruppenbild und Individualität

Folgt man der Überlieferung, so lässt sich die Zeit zwischen 1450 und 1550 gut und gern als ein Zeitalter „großer“ Fürsten charakterisieren. War das hervorgehobene Profil bestimmter Fürsten durch deren Handeln begründet? Wurde es zeitgenössisch oder in der Nachwelt als solches propagiert? Wie vollzog sich die historiographische Konstruktion eines „großen“ Fürsten?
Jörg Peltzer / Gerald Schwedler / Paul Töbelmann: Politische Versammlungen und ihre Rituale Politische Versammlungen und ihre Rituale

Bei Gemeinwesen des Spätmittelalters artikulierte sich die Mitbestimmung der höchsten Würdenträger eindringlich auf den zentralen Versammlungen. Formalisierte und funktionale Inszenierung wie auch die ritualisierte Gestaltung verknüpften aufs Engste offene politische Verhandlungen und verborgene Prozesse politischer Willensbildung.
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