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216 S., 136 Abb.
25 x 25 cm
gebunden mit SU
2002
lieferbar
ISBN: 978-3-7995-0099-9
€ 29,90
sFr 49,90


Michael Hertl
Totenmasken
Was vom Leben und Sterben bleibt

Seit der Antike haben die Menschen versucht, durch die Abnahme einer Maske auf dem Totenbett das Andenken an eine verehrte oder geliebte Person zu bewahren. Im 19. Jahrhundert kam es dann zu einem wahren Totenmasken-Kult, Kopien etwa der Masken deutscher Dichtergrößen hingen in vielen bürgerlichen Wohnzimmern. Auch heute noch faszinieren uns diese letzten Bilder.

Michael Hertl spürt dem Phänomen der Totenmaske nach. Er stellt sie in den Zusammenhang der allgemeinen Wirkung von »Masken« und der Ausdruckspsychologie des Gesichts. Die Entwicklung der Totenmasken vollzieht er in einer kulturgeschichtlichen Darstellung nach. Das Thema führt ihn weiter zu Gedanken über Sterben und Tod, Vergänglichkeit und Unsterblichkeit, die an die Masken anknüpfen.

In dem großformatigen Buch werden zahlreiche Totenmasken bekannter Persönlichkeiten, von Künstlern und Gelehrten, Herrschern und Revolutionären, vorgestellt. Die Umstände ihres Todes und der Maskenabnahme, ausdruckspsychologische Analysen und die mitunter abenteuerlichen Geschicke echter und umstrittener Totenmasken werden anschaulich erzählt.
 

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