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Das Meer – unfassbar groß und gewaltig, gleichzeitig gefährlich und anziehend: Es ist eine ganz besondere Faszination, die viele Menschen immer wieder ans Meer zieht.
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<<< Titel 10 von 15 in der Kategorie »Fremde Kulturen in alten Berichten« >>>
200 S., 30 meist farbige Abb.
17 x 24 cm
gebunden mit SU
2001
lieferbar
ISBN: 978-3-7995-0610-6
€ 24,00*


Michael Harbsmeier (Hg.)
Stimmen aus dem äußersten Norden
Wie die Grönländer Europa für sich entdeckten
Fremde Kulturen in alten Berichten, Bd. 11

Im Laufe der dänischen Kolonialisierung gelangten viele Grönländer auf unterschiedliche Weise nach Dänemark. Ausgehend von den Berichten über diejenigen unter ihnen, die im 17. Jahrhundert mit Gewalt entführt und nach Kopenhagen transportiert wurden, um vor Hofe vorgeführt und ausgestellt zu werden, unternimmt dieses Buch den Versuch, den Erfahrungen und Erlebnissen der Grönländer nachzuspüren, die in den folgenden Jahrhunderten mehr oder weniger freiwillig Dänemark und Europa für sich entdecken konnten. Unter den Bedingungen des aufgeklärten Pietismus wurde den zugereisten neubekehrten Heiden aus dem äußersten Norden in Dänemark eine im europäischen Vergleich einmalige Aufmerksamkeit zuteil. Im 19. und 20. Jahrhundert bemühte man sich in Europa wie auch in Grönland weniger um das individuelle Seelenheil der einzelnen Reisenden, sondern interessierte sich vielmehr für ihre eigentümlichen Sitten, Gebräuche und Traditionen. Der Leser erfährt nicht nur Wissenswertes über ein bislang vernachlässigtes Kapitel der europäischen Kolonialpolitik, er sieht zugleich auch die moderne Welt mit den Augen der »bekehrten Heiden« und »zivilisierten Wilden«.

Die in diesem Buch übersetzten Texte erlauben es, einer Reihe von Grönländern auf ihren Reisen nach Europa zu folgen und einige der Spuren und Narben aufzudecken, die die europäischen Erfahrungen bei ihnen hinterlassen haben. Darüber hinaus illustrieren historische Zeichnungen und Stiche die spannende Begegnung zweier grundverschiedener Kulturen.
Titel, die mit diesem Titel von unseren Kunden bestellt wurden:
Vjaceslav E. Šcelinskij / Vladimir N. Širokov: Höhlenmalerei im Ural Höhlenmalerei im Ural

Höhlenmalerei der Eiszeit, wer denkt da nicht unwillkürlich an Frankreich und Spanien, die berühmten Bilderhöhlen von Lascaux und Altamira, die spektakulären Entdeckungen an der Ardèche (Grotte Chauvet) und bei Marseille (Grotte Cosquer)? Doch keiner würde dabei auch nur im entferntesten auf den Ural kommen!
Michel Lorblanchet: Höhlenmalerei Höhlenmalerei

Die Entdeckung der Bilderhöhlen von Chauvet und Cosquer sorgten für ein radikales Umdenken in der Geschichte der Höhlenmalerei. Doch nicht nur die einzigartige Schönheit der neu entdeckten Bilder war sensationell – mit einem Alter von annähernd 32.000 Jahren war bewiesen, daß die Höhlenkunst erheblich älter ist als bisher angenommen.
Johann Georg Gmelin: Expedition ins unbekannte Sibirien Expedition ins unbekannte Sibirien

Johann Georg Gmelin nahm 1733–1743 an der Großen Nordischen Expedition unter der Leitung des Dänen Vitus Bering teil. 1751/52 veröffentlichte er die Geschichte seiner zehnjährigen Forschungsreise und hinterließ uns einen farbenprächtigen und spannenden Bericht seiner Entdeckungsabenteuer in der Endlosigkeit zwischen dem Polarmeer und den Steppen Innerasiens.
Gottlieb Mittelberger: Reise nach Pennsylvanien im Jahr 1750 und Rückreise nach Deutschland im Jahr 1754 Reise nach Pennsylvanien im Jahr 1750 und Rückreise nach Deutschland im Jahr 1754

Im Jahre 1750 wanderte Georg Mittelberger nach Pennsylvanien aus, wo er vier Jahre als Organist und Schulmeister in Providence wirkte. Sein Erlebnisbericht ist ein eindrucksvolles Zeugnis kolonialer Lebenswelt.
Pierre Poivre: Reisen eines Philosophen 1768 Reisen eines Philosophen 1768

Poivre (*1719) verkörpert wie nur wenige Menschen des 18. Jahrhunderts die Weltoffenheit und den Forscherdrang der Aufklärung. Sein abenteuerliches Leben als Missionar, Kaufmann, Botaniker und Kolonialagent führte ihn in zahlreiche Länder am Indischen Ozean.
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