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Deutscher Gartenbuchpreis 2017

Deutscher Gartenbuchpreis 2017
2. Platz in der Kategorie »Bestes Buch zur Gartenprosa & Lyrik«
Ute Studer
Honigbiene küsst Storchschnabel
Neue Geschichten aus dem Alltag einer Gärtnerin


Ute Studer bei der Preisverleihung

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Sebastian Schauermann
100 Fingerfoods
Sebastian Schauermann: 100 Fingerfoods
Modernes Fingerfood ist eine Mischung aus Streetfood, Fine Dining und Snacks – das neue Partyessen, das es einfach macht, Freunde und Familie auf jeder Party und zu jedem Anlass kulinarisch, ausgefallen und schnell zu verwöhnen. Und weil die Häppchen so klein sind und der Genuss so groß ist, macht es den Gästen Riesenspaß, sich durch verschiedene Snacks zu probieren und Neues zu entdecken. weiterlesen...
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Unsere Infobriefe Lebensart und Geschichte informieren Sie rund 4-6 mal jährlich über unsere Neuerscheinungen. Wählen Sie hier Ihre Themenbereiche aus.
Neue Rezensionen unserer Bücher  
Rezension: 71 bis 80
von insgesamt 209
Seiten:
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Guter Heinrich trifft Sieglinde 
Elke Achtner-Theiß / Sabine Kumm
Guter Heinrich trifft Sieglinde
Geschichten und Gerichte aus der Gemüseküche

Wohnen & Garten, # 2 / 2010
»Spätestens nach der Lektüre der amüsanten Geschichten und schmackhaften Rezepte in diesem Buch wird klar, dass Gemüse nicht nur gesund und bekömmlich, sondern – kreativ zubereitet – ein Fest für den Gaumen ist. Mit vielen historischen und aktuellen Rezepten.«

www.veggiday.de, Oktober 2010
»... Informationen über Vitamine und Pflanzenstoffe, Ernährungswert und Geschmack, Ahnen- und Geisterkult, Traditionen und Vorurteile rund um Knollen, Wurzeln und Bohnen machen dieses Buch zu einer amüsanten und lehrreichen Lektüre. Obendrein sind die bunten Gemüse dekorativ in Szene gesetzt – mit historischen Abbildungen und Appetit anregenden Fotos. Ein Vergnügen für Augen und Gaumen.«

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€ 22,90* 
Rosenblütenblätter 
Rosenblütenblätter
Königin der Blumen

Florist, Mai 2010
»... Das kleine Büchlein schenkt kurzweilige und phantasievolle Momente der Muse, die man auf einem Spaziergang durch die Natur, beim Gespräch in der Laube oder bei gemütlichen Stunden drinnen genießen kann.«

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€ 8,90* 
So schmeckt der Frühling 
Magda Drostel
So schmeckt der Frühling
Das Frühjahrsgenussbuch

Schwäbische Zeitung, 26. April 2010
»... Appetit auf einen Frühling der Genüsse macht das neue, wunderschön gestaltete Kochbuch von Magda Drostel »So schmeckt der Frühling«. Hier kommen Bärlauch(-Nudeln) genauso zu Ehren, wie zum Beispiel Veilchen(-Konfekt), Radieschen(-Schaumsuppe), Kartoffel(-Omlett) und Löwenzahn(-Honig). Allein der Blick auf die vielen schönen Fotos lassen manchen Frühlings-Regentag nicht mehr ganz so grau erscheinen. Und mit den Rezepten, (schade, dass nicht jedes davon bebildert ist), kann man sich den Lenz leicht ins Haus holen, auch wenn die Temperaturen mal wieder einstellig sind. ...«

www.kochbuecher.suite101.de, März 2010
»Magda Drostel präsentiert mit diesem Buch eine traumhaft bebilderte Rezeptesammlung für die schönste und in der Küche auch abwechslungsreichste Jahreszeit: den Frühling.
Frisch für den Frühling 2010 bringt der Thorbecke Verlag das großformatige und als Hardcover erschienene Koch- und Backbuch »So schmeckt der Frühling« auf den Markt. In zwölf Kategorien führt Magda Drostel durch all die vielen Möglichkeiten, die der Frühling in der Küche eröffnet. Vom derzeit selbst in der Sterneküche wiederentdeckten Bärlauch über Löwenzahn und Spargel bis hin zu einem ganzen Kapitel über kochen und backen mit Veilchenblüten verrät sie Rezepte aus der klassischen Küche ohne jemals altmodisch zu wirken. ...
Das Frühjahrsgenussbuch
Mit schon fast berauschenden Bildern feiert Magda Drostel den Frühling. Die Bilder umrahmen die wirklich gelungene Rezeptesammlung, die zum sofortigen Sturm auf die Küche und zum Nachkochen der Rezepte einlädt. Nachkochen oder nachbacken der Vorschläge der Autorin bieten sich, aufgrund der Auswahl der Zutaten, im Frühling oder im frühen Sommer an, aber wenn man das Buch mit seinen großartigen Bildern schon im Winter anschaut, hilft es bestimmt auch gegen Winterdepressionen.«

brikada. Magazin für Frauen, März 2010
»Bärlauch macht den Anfang, dann geht es rasant weiter: Veilchen und Spargel, frische grüne Kräuter, Gänseblümchen, Waldmeister..... Frühlingsgenüsse warten nur darauf, gepflückt und geschmeckt zu werden.
Gerade nach nicht enden wollenden Wintern stürzen wir uns förmlich auf alles, was mit Sonne und der erwachenden Natur zu tun hat. Für Feinschmecker beginnt eine sehr geschätzte Jahreszeit. Bärlauch etwa, der es zum Lifestyle-Kräutlein geschafft hat, wird nach Magda Drostels Rezepten zu Bärlauch-Spinat-Lasagne verarbeitet, taucht in Bärlauch-Kartoffel-Plätzchen auf, als Pesto, als pikante Füllung für Hühnerbrüstchen etc. Eine exquisite Sauerampfercremesuppe dient als Auftakt für edle Menüs oder als Schlankmahlzeit. Wer sich zum Picknick – ob auf der Wiese oder auf dem Balkon! – niederlässt, serviert Kräutertarte oder vielleicht Hähnchenpastete mit Feta und Oliven. Wer Süßes liebt, verdreht schon beim Lesen der Rezepte zu Blätterteigpäckchen mit Rhabarberfüllung und Vanillesauce oder Rhabarber-Charlotte mit Erdbeerfüllung verzückt die Augen. Eine gute Idee ist die Einladung zur »Kartoffelparty« mit pikant-leichten Füllungen wie eine Mischung aus Quark und Forellenkaviar. Nicht nur Nostalgiker freuen sich über Anleitungen zum Zubereiten von Maitrank und Waldmeistersabayon, von Veilchenblüteneis und Holunderlimonade.
Die Rezepte hat die Verfasserin wie immer mit Plaudereien über Frühlingsbrauchtum, mit Warenkunde, Tipps für Dekoration der Tafel und vor allem mit wirklich zauberhaften Fotos umrahmt.
brikada-Bewertung: Die Lektüre löst einen regelrechten Frühlingsrausch aus, ein Muss für Fans der Drostel-Bücher.«

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€ 22,90* 
Lavendelduft und Bienenwachs 
Christina Strutt
Lavendelduft und Bienenwachs
Natürlich leben in Haus und Garten

GARTEN EDEN, Sonderausgabe 2010
»NATÜRLICH LEBEN. Omas Hausmittelchen für jede Lebenslage erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Wer auf keine erfahrene Großmutter zurückgreifen kann, darf auf die sachkundigen Tipps von Christina Strutt vertrauen. Nach logischen Themenfeldern in Haus und Hof aufgeteilt, regt das Buch an, die eigene Lebensweise zu überdenken und natürliche Alternativen zu erwägen: Kompostieren, Bastelanleitungen für ökologische Fliegenfänger oder Ratschläge zur Fleckenentfernung gehören genauso dazu wie Rezepte für leckere Marmeladen. Heilkräuter werden ausführlich erklärt, die Herstellung eigener Hausmittel auf Basis natürlicher Bestandteile dargestellt.
Ein anschauliches Nachschlagewerk mit zahlreichen Fotos und Abbildungen.«

www.media-mania.de, August 2009
»»Lavendelduft und Bienenwachs« ist ein Sachbuch, das den Leser dazu heranführen möchte, etwas achtsamer mit seiner Umwelt umzugehen und mehr über die Auswirkungen der Dinge, die er tut, nachzudenken. Dennoch schreibt Christina Strutt nie mit erhobenem Zeigefinger. Stattdessen beweist sie, dass schon kleine und einfache Änderungen viel bewirken können. Da die Informationen stets nach Sachgebieten getrennt aufgelistet sind, findet der Leser schnell, was er sucht, egal ob er Stecklinge aufziehen möchte oder wissen will, wie er sein Messing wieder zum Glänzen bringt. Durch die vielen im Text verteilten Abbildungen und sehr ländlichen Fotografien bekommt man beim Lesen richtig Lust, sofort einige der Tipps selbst auszuprobieren.
Im Einklang mit der Natur zu leben ist nicht einfach, doch es sind gerade auch die kleinen Dinge, die Wirkung zeigen. Mit Hilfe dieses schön gestalteten Ratgebers ist es ganz einfach, auf manche der schädlichen Putzmittel zu verzichten und selbst ein wenig mehr auf sich und seine Umgebung zu achten. Gleichzeitig bekommt der Leser auch ein Gespür dafür, wie wichtig gerade solche Initiativen sind und dafür muss man noch nicht einmal sein komplettes Leben umkrempeln.«

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€ 24,90* 
Sommer, Sonne, Picknickzeit 
Sabine Fuchs
Sommer, Sonne, Picknickzeit

www.kochbuecher.suite101.de, März 2010
»Wenn die Sonne lacht und die Natur ruft, dann ist es Zeit für ein Picknick. Sabine Fuchs erklärt in diesem Buch wie das Picknick perfekt wird.
»Sommer, Sonne, Picknickzeit« von Sabine Fuchs lässt Kinderträume erwachsen werden. Was gibt es besseres als an einem sonnigen Tag zu Fuß oder mit dem Rad an einen See oder an einen Fluss zu gehen oder zu fahren? Hauptsache die Freunde und die Familie sind dabei und schon kann der Spaß beginnen. Vorher sollte man sich ein paar Gedanken über die praktische Durchführbarkeit eines ganzen Tages an der frischen Luft machen. Alle werden Hunger bekommen! Wann bereitete man das Essen vor? Wie transportiert man es am Besten? Und was kann man überhaupt Gutes mitnehmen?
Essen und Trinken im Freien
Sabine Fuchs hat Antworten auf all diese Fragen. Das Buch hat zwar ein kleines Format, aber eine große Idee. Es will das Picknick perfekt machen. Und dem aufmerksamen Leser gelingt auch ein wirklich rundes Picknick nach der Lektüre des kleinen Buches. Jedes Rezept endet mit dem Hinweisen auf Vorbereitungsmöglichkeiten der Leckerei und mit der Erklärung, wie man das fertige Gericht am Besten transportieren kann. Es kann also nichts schiefgehen. ...
Wer dann die Tipps und Tricks der Autorin für den Open Air Genuss noch sorgfältig durchließt und am Besten auch beherzigt, der weiß, warum das Picknick schon seit Jahrhunderten ein sehr beliebter Zeitvertreib ist.«

www.valentinas-kochbuch.de, August 2010
»Die bildhübsche Neuerscheinung Sommer, Sonne, Picknickzeit ist dem Essen im Freien gewidmet, das dem fehlenden Komfort trotzt und pures Glück bedeuten kann. Sabine Fuchs, von Beruf selbstständige Art-Directorin, frönt dieser Leidenschaft wohl besonders gerne. Für die Publikation hat sie sie nicht nur das ansprechende Layout gestaltet, sondern auch die Texte und Rezepte verfasst. Nur die Fotos entspringen schon dem ersten Augenschein nach nicht einer Linse. Das Picknick-Buch hält 42 Rezepte bereit mit Hinweisen zur Vorbereitung und zum Transport. Sie verteilen sich auf die Kapitel Sandwiches, Salate, Tapas, Süßes und Getränke. Ihre kulinarische Heimat ist im Wesentlichen die mediterrane Küche. Daneben sind kurze Texte zu der Geschichte des Picknicks, berühmte Essen im Freien und Tipps und Tricks für den Open-Air-Genuss zu finden.«

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€ 14,90* 
Stadt Esslingen am Neckar 
Landesdenkmalpflege
Stadt Esslingen am Neckar

Denkmalpflege in Baden-Württemberg, Ausgabe 1 / 2010
»... Mit diesem Buch ist ein neues Standardwerk zur baulichen Überlieferung der Stadt Esslingen entstanden. Zu jedem Kulturdenkmal findet sich ein knapper, gut lesbarer Text, der die Geschichte und die Bedeutung des Objekts benennt. Die aktuellen Fotos machen das Buch zu einem interessanten Bilderbuch, das zum Schmökern und Entdecken einlädt. Das gewohnte Stadtbild kann neu gesehen bzw. gelesen werden und wird so zu einem spannenden Geschichtsbuch.«

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€ 45,00* 
Winterdeko 
Sabine Zeller
Winterdeko
für Drinnen und Draußen

Der MDR-Garten, 1. Dezember 2009
»Klein, aber fein kommt ein hübsches Buch daher, das zeigt, wie Winterdeko für Drinnen und Draußen möglich ist. Hier setzt die Autorin Sabine Zeller, selbst Gärtnerin, ganz auf die Inspiration und erzählt, wie dekorativ Früchte, Gewürze, aber auch Zweige, Rinde oder Blüten sein können. Schöne Fotografien machen Lust, sich auf das Thema näher einzulassen und bringen die Winterdeko ganz nah. Kleine Tipps machen aus dem reizvollen Büchlein zudem ein praktisches.«

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€ 14,90* 
Qatna 
Maria Courant
Qatna
Historischer Roman aus der Zeit Echnatons

Susanne Poelchau, Bayern 2 Wissenschaft und Bildung
»Maria Courant gelingt es mit ihrer schillernden Protagonistin Kija von Qatna, die antike Handelsmetropole zum Leben zu erwecken. Als Priesterin und Prinzessin wird diese in den Strudel weltpolitisch dramatischer Ereignisse zur Zeit des Pharao Echnaton gezogen. Ein fesselnder Roman mit auffallend präzisen Detailkenntnissen der aktuellen Forschungsarbeiten.«

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€ 22,80* 
Wildpflanzen 
Kerstin Schröder
Wildpflanzen
aus dem Garten auf den Tisch

Kieler Nachrichten, 2009
»Lange musste man suchen nach Büchern zu essbaren Wildpflanzen, mittlerweile gibt es ein paar mehr. Schon optisch ein Genuss ist »Wildpflanzen aus dem Garten auf den Tisch« von Kerstin Schröder. Die Autorin gibt Tipps zur Ernte und stellt, geordnet nach Jahreszeiten, mehr als 30 Pflanzen vom Ackersenf bis zur Wilden Möhre vor. Neben Fotos helfen alte Zeichnungen beim Erkennen der Gewächse. Informationen zu Standort, Inhaltsstoffen und Besonderheiten werden ergänzt durch Rezepte, die leicht nachzukochen wirken. Praktisch ist die Erntetabelle der essbaren Pflanzenteile. Winziger Kritikpunkt: Der Herbstspeiseplan bietet mit Wein, Kürbis, Hasel- und Walnuss auch einige nicht mehr wirklich wilde Gewächse.«

Esslinger Zeitung, 25./26. April 2009
»Löwenzahn, Brennnessel oder Giersch: Vielen Rasenfetischisten sind sie ein Dorn im Auge. Dabei haben die ungebetenen Gartenbewohner eine ausgesprochen angenehme, ja gesunde Seite: Nicht zufällig finden Wildpflanzen zunehmend den Weg auf die Teller von Gourmets. Sie bereichern die gesundheitsbewusste, kreative Küche als Gewürz wie als Beilage und verleihen so manchem Gericht seine unverwechselbare Note. Kein Wunder, dass der Wildkräuterboom zuletzt vermehrt Publikationen zum Thema sprießen ließ.
Im Jan Thorbecke Verlag hat Kerstin Schröder nun unter dem Titel »Wildpflanzen aus dem Garten auf den Tisch« ein lesenswertes Kompendium zusammengestellt, welches die wichtigsten Wildpflanzen im Jahreszeitablauf präsentiert und dabei alles Wissenswerte von Standortfragen über Inhaltsstoffe bis hin zur Verwendung in der Küche samt Rezepten in übersichtlicher Weise darstellt. Den hier abgebildeten Gänseblümchen etwa, die sich gut für einen Frühlingssalat eignen, wird eine stoffwechselanregende und blutreinigende Wirkung nachgesagt.«

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€ 19,90* 
Der Orient-Komplex 
Thomas Kramer
Der Orient-Komplex
Das Nahost-Bild in Geschichte und Gegenwart

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23. November 2009
»Die Materialsammlung Kramers beeindruckt. Seine vorhergegangene intensive Beschäftigung mit Karl May und der Populärkultur der DDR ermöglicht Schwerpunktsetzungen, die tatsächlich weit außerhalb des von Said und dessen Epigonen ausgeschrittenen Themenkreises liegen. Wie heißt es zum Auftakt? »Lara Croft und ihr amerikanischer Kollege Professor Henry Jones Jr., besser bekannt als »Indiana Jones«, können die Welt vor dem Missbrauch morgenländischer Mysterien retten, weil sie sich in der gesamten Kulturgeschichte auskennen.« Aus demselben Grund kann uns Kramer vor abendländischen Missverständnissen retten.«

www.literaturkritik.de, Mai 2009
»Der Orient. Seit Jahrhunderten fasziniert dieses geografisch nicht eindeutig lokalisierbare Gebiet seinen »westlichen Gegenpol«, den Okzident. Die Gefühle des Abendlandes dem Morgenland gegenüber schwanken dabei zwischen Anziehung und Abscheu, denn der Orient wird einerseits als fremd, statisch, geschichtslos, rückständig und verwildert dargestellt, versinnbildlicht aber gleichzeitig auch das Fantastische, Geheimnisvolle, Romantische und Erotische. Laut den Thesen des amerikanisch-palästinensischen Literaturwissenschaftlers Edward Said besteht der Orient gar nicht, sondern ist eine reine Konstruktion des »Westens«, eine westliche Denkart, die zum Zweck der Selbstdefinition eine strikte Trennlinie zwischen dem »Eigenen« (Westen) und dem vermeintlich »Anderen« (Orient) zieht. Um die Pole »Eigenheit« und »Fremdheit« überhaupt festschreiben zu können, musste zunächst ein Bild des »Anderen« festgeschrieben werden, das in extrem vereinfachten und überspitzten oder aber gänzlich fiktiven Darstellungen präsentiert wurde. Alle in der »westlichen« Welt entstandenen Darstellungen des Orients sind laut Said Gegenstand des Orientalismus, des Diskurses über den Orient.
Diesen bei Said zentral stehenden Terminus greift Thomas Kramer in seinem Buch »Der Orient-Komplex. Das Nahost-Bild in Geschichte und Gegenwart« auf. Anhand eines Korpus an kulturellen Zeugnissen, der sich aus Werken zusammensetzt, die aus der Antike bis in die Gegenwart stammen, untersucht der Autor das spezifische Bild des Orients in europäischen und amerikanischen Medien. Während Said in seiner 1978 zum Thema erschienenen Studie »Orientalism« den deutschen Orientalismus gänzlich ausklammert und sich nur mit orientalistischen Manifestationen im französischen und britischen Kontext beschäftigt, bezieht Kramer das in Deutschland vorherrschende Orient-Bild explizit in seine Darstellung ein. Weiterhin interessiert ihn, wie sich der Diskurs rund um den Orient die Jahrhunderte hindurch entwickelt hat und wo die Wurzeln verschiedener heute noch vorherrschender Stereotype liegen. Auch die Verarbeitung historischer und kultureller Ereignisse, die für das Verhältnis zwischen Orient und Okzident bedeutend sind, in zeitgenössischen und aktuellen Medien, wird kritisch betrachtet. Das Spektrum der herangezogenen Zeugnisse und Themenkomplexe reicht dabei vom Bild der Perser im Werke der großen griechischen Dramatiker über die Präsentation der Kreuzzüge im Mittelalter bis zum Gebrauch orientalischer Stereotype in Klassikern von Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller und Thomas Mann sowie den unzähligen Bearbeitungen orientalischer Stoffe in Werken der deutschen Oper des 17. und 18. Jahrhunderts. Kramer begnügt sich aber nicht mit einer Analyse akademischer und hochliterarischer Auseinandersetzungen mit dem Orient, sondern greift auch Beispiele aus der Populärkultur und Trivialliteratur heraus, wodurch Abenteuerromane des 19. Jahrhunderts ebenso besprochen werden wie Comics, Hollywood-Blockbuster und Computerspiele.
Diese Erweiterung des Blickwinkels und der respektvolle Umgang mit kulturellen Manifestationen jeglicher Art - ob nun der »hohen« oder der »niederen« Kultur zugehörig - gewährleisten eine ausführliche Auseinandersetzung mit dem Thema. Kramer illustriert des Weiteren, wie eng orientalisierendes Denken mit antisemitischen Vorurteilen verknüpft ist und unterstreicht diese Feststellung durch Beispiele aus dem Nationalsozialismus und dem Kommunismus.
»Der Orient-Komplex. Das Nahost-Bild in Geschichte und Gegenwart« überzeugt durch seinen informativen Charakter und durch die tiefgründige Auseinandersetzung des Autors mit einem ebenso komplexen wie wichtigen Thema.«

Der Landbote, 13. August 2009
»Das »Image« des Orients
Seien wir doch mal ehrlich: Woher wissen wir, dass es im Islam eine schiitische und eine sunnitische Richtung gibt? Aus dem Religionsunterricht vielleicht? Wohl kaum. Schon viel eher aus den Medien oder (noch viel wahrscheinlicher) einem der Orientromane von Karl May. Populäre Medien, vom Roman über Filme bis zu Computerspielen haben das Orientbild des Abendlandes mehr geprägt als dies wissenschaftliche Berichte oder Dokumentationen je könnten. Thomas Kramer, Dozent und Autor aus Berlin, hat sich dieser unterschiedlichen Orientbilder angenommen, die das westliche Bewusstsein (oder Unterbewusstsein) prägen (und nicht selten ängstigen). Diese Bilder sind vielfältig und wandelbar, denn »der Orient« wurde immer je nach politischer und gesellschaftlicher Großwetterlage im Abendland entweder als Märchenwelt oder als rückständig und als Hort des Terrorismus stilisiert. Diese These, dass der »Orient« im Westen immer nur als Projektion und nie als Realität existiert, ist nicht neu, das räumt selbst der Autor ein. Neu und anders als der berühmte Orientalist Edward Said, der als Erster das abendländische Orientbild als Konstrukt entlarvte, durchforstet Kramer populäre Medien wie Filme oder Jugendbücher nach Orientbildern. Er spannt einen kühnen Bogen von der griechischen Tragödie (die zu ihrer Zeit sehr populär war) bis zu den Computerspielen wie »Assassins Creed« oder »Indiana-Jones«-Filmen. Dennoch verwedelt er die Probleme nicht und bezieht Stellung gegen jegliche Form von Antisemitismus. Er illustriert, wie eng orientalisierendes Denken mit antisemitischen Vorurteilen verknüpft ist und unterstreicht diese Feststellung durch Beispiele aus dem Nationalsozialismus und dem Kommunismus.
Die Lektüre des Buches ist ein Muss für jeden, der sich mit dem Nahen Osten auseinandersetzen will.«

Zitty - Das Hauptstadtmagazin für Berlin, Nr. 12 / 2009
»Die Türkei war der »kranke Mann am Bosporus«, Kurdistan noch »wild« und Emanuel Geibel hoffte immer noch »am deutschen Wesen soll die Welt genesen«, da ritt Kara Ben Nemsi »Von Bagdad nach Stambul«. Nur wenige Jahrzehnte später erfuhr die Welt durch die Berichte über Thomas Edward Lawrence, wie es am Nebenkriegsschauplatz Arabien zugegangen ist. Heute schreibt Tom Clancy darüber, was für ein finsteres Höllenloch der Iran ist, gleichzeitig lässt Ridley Scott Lessings Nathan-Stoff in Form eines Actionfilms wieder auferstehen. Das Orient-Bild des Westens ist vielfältig und wandelbar. Der Autor Thomas Kramer schlägt hier einen eleganten und intelligenten Bogen. Der vielseitig gebildete HU-Dozent weiß über die Vorstellung, die sich das mittelalterliche Europa von Saladin machte genau so viel, wie über das Computerspiel »Assassin’s Creed«. Und er kann den Bogen schlagen von Goethes »Diwan« über die Orient-Bücher des Polen Henryk Sienkiewicz bis hin zur US-Serie »J.A.G.«. Anders als so mancher Orientalist, der gepflegtes Appeasement betreibt, bezieht Kramer Stellung gegen Antisemitismus von rechts und links.
Ein kluges, lehrreiches und spannendes Buch.«

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