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Deutscher Gartenbuchpreis 2017

Deutscher Gartenbuchpreis 2017
2. Platz in der Kategorie »Bestes Buch zur Gartenprosa & Lyrik«
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Ich wünsche mir ein Schaukelpferd
Die schönsten Weihnachtsgedichte- und geschichten
Ich wünsche mir ein Schaukelpferd
Weihnachten ist das schönste Fest im Jahr. Köstlicher Plätzchenduft dringt aus dem Ofen, es riecht nach Orangen, Zimt und Tannennadeln und am Weihnachtsbaum funkeln bunte Kugeln und Lichter. Kein Wunder, dass viele Dichterinnen und Dichter den ganz besonderen Zauber der Advents- und Weihnachtszeit in ihren Gedichten und Geschichten festgehalten haben. weiterlesen...
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Mit Kind und Kegel 
Frank Meier
Mit Kind und Kegel
Kindheit und Familie im Wandel der Geschichte

Karfunkel, # 66 (Okt./Nov.) 2006
Kindheit und Familie im Wandel der Geschichte – so lautet der Untertitel dieses Bandes aus dem Jan Thorbecke Verlag. Und es ist endlich ein Buch, das dieses interessante Thema nicht von der rein geschichtstheoretischen und –philosophischen Seite betrachtet, sondern mitten aus dem Leben erzählt! Wie sah es aus mit der Erziehung, welche Spiele gab es, wie sah man die Kinder, wie war das damals mit Schwangerschaft, Geburt, mit der Schule und der Ausbildung? Der Autor zieht immer die passende Quellenstelle heran, zitiert, untermalt, belegt. Und es werden so manche Begriffe erläutert, die man heute selbstverständlich benutzt, ohne zu wissen, was sie eigentlich bedeuten. Wer kommt z. B. darauf, dass man mit dem Kegel in „Kind und Kegel“ die ungewollten, kranken und behinderten Kinder meinte? Ein unterhaltsames, informatives Buch, das sich rundum zu lesen lohnt!

Rhein-Neckar-Zeitung, 22./23. April
»Das Thema Kindheit und Familie wurde schon vor Jahrzehnten gründlich erforscht. Bahnbrecher auf diesem Gebiet war der Kunsthistoriker Philippe Ariès, aber auch die Volkskundlerin Ingeborg Weber-Kellermann und die Soziologin Barbara Beuys förderten wichtige Erkenntnisse zutage. Jetzt erschien im Jan Thorbecke Verlag in Ostfildern Frank Meiers Untersuchung zur Kindheit im Mittelalter und in der frühen Neuzeit, wobei der allgemein gehaltene Titel "Mit Kind und Kegel" diese zeitliche Eingrenzung nicht erkennen läßt. ("Kegel" nannte man in alten Zeiten das uneheliche Kind, das zwar zum Alltag der Gesellschaft gehörte, aber schwer benachteiligt war, nicht nur bezüglich seiner Karriere oder Erbfolge.)
Der Autor lehrt als Akademischer Rat an der Pädagogischen Hochschule Weingarten und versteht auch in seiner jüngsten Publikation, seinen Stoff schmackhaft aufzubereiten. Er arbeitet viel mit Zitaten, und auch Ausschnitte aus Märchen tragen zur Anschaulichkeit bei, etwa der Beginn von Aschenputtel, der die Patchwork-Familie vorstellt, in der sich erst nach vielen Turbulenzen alles zum Guten wendet. Meier geht den brisanten Problemen der mittelalterlichen Gesellschaft nach und stellt fest, dass in dem von ihm behandelten Zeitraum die Familie als wichtigste gesellschaftliche Organisationsform galt und Verheiratete angesehener waren als Ledige. Der Vater hatte die alleinige rechtliche Gewalt über seine Kinder, und ein unter Vierzehnjähriger durfte für eine Straftat nicht hingerichtet werden, wobei das genaue Alter eines Kindes im Mittelalter nur selten bekannt war.
Die spannend zu lesende Darstellung, die nachweist, dass bereits im Mittelalter die Kindheit als eigene Lebensphase angesehen wurde, behandelt Fragen wie Kinderwunsch und Familienplanung, Empfängnisverhütung (war ein bußwürdiges Vergehen) und Kindsmord, und macht deutlich, dass Kinder immer auch Probleme mit sich brachten. So äußerte ein Satiriker des 15. Jahrhunderts: "Weder das kleine noch das mittlere noch das große Kind kann man lieben. Das Kleinkind ist schwer aufzuziehen, und es läßt die Leute nachts nicht schlafen. Das mittlere Kind geht die Straße hinunter und muß vor Pferd und Wagen geschützt werden. Das ältere Kind streitet mit den Eltern um die Erbschaft ...".
Parallelen zu unserer Zeit tun sich mehrfach auf. Schon im Mittelalter wurden Neugeborene an der Klosterpforte abgesetzt, Vorläufer unserer Babyklappe, und auch Kindstötungen waren häufig. Zwischen 1503 und 1723 wurden allein in Nürnberg 67 Frauen wegen dieses Delikts hingerichtet. Neben diesen sozialen Problemen der mittelalterlichen Gesellschaft geht der Wissenschaftler auch auf Alltagsfragen wie Schwangerschaft und Säuglingspflege ein. Anhand der abgebildeten Ausgrabungsgegenstände erfährt man dazu etwas über das einstige Kinderspielzeug, und als weiterer Beleg dient Pieter Breughels Gemälde "Kinderspiele" von 1560. Kinderarbeit, Jugendkriminalität und Erziehungsmethoden sind weitere Themen des mit vielen mittelalterlichen Illustrationen ausgestatteten Buches, das auch Einblicke in die zeitgenössische Literatur gewährt. So hatte Gottfried von Straßburg schon um 1210 in seinem "Tristan" die negativen Folgen körperlicher Züchtigung für die Ausprägung des menschlichen Charakters geschildert. Fazit des Autors: Die Einstellung des Mittelalters gegenüber Kindern schwankte zwischen Liebe und Unerwünschtsein, zwischen Akzeptanz und Ablehnung.«

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€ 24,90* 
Silbermann 
Silbermann
Geschichte und Legende einer Orgelbauerfamilie

FAZ, 12. Juni 2006
»Der Name allein hat einen Klang, daß Menschen, die sonst mit Orgeln nichts verbindet, bei seiner Nennung allein glänzende Augen bekommen. "Silbermann" gilt als Synonym künstlerisch und handwerklich vollkommenen Musikinstrumentenbaus. Nur der Name "Stradivari" hat wohl eine ähnliche, die Fachgrenzen weit überschreitende Ausstrahlung. Das Franziskanermuseum in Villingen-Schwenningen hat der Orgelbauerfamilie Silbermann nun eine umfassende Ausstellung gewidmet, deren prominenteste Mitglieder die Brüder Andreas (1678 bis 1734) und Gottfried (1683 bis 1753) sowie der Sohn des ersteren Johann Andreas (1712 bis 1783) sind. Aber auch die weniger bekannten "Silbermänner" werden gewürdigt: Johann Daniel ist mit einer Drehorgel, Johann Heinrich mit einem Tafelklavier vertreten – beide Brüder von Johann Andreas...
Die Ausstellung leistet viel, indem sie über die bedeutendsten Instrumente der Orgelbauerdynastie detailliert Auskunft gibt, ebenso über die Funktionsweise einer Orgel und die Arbeitsfelder eines Orgelbauers. Der sorgfältig gemachte Katalog bietet Werkverzeichnisse und ordnet das Wirken der "Silbermänner" ein in den Orgelbau ihrer Zeit.«

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€ 29,90* 
Narcissus und Tulipan 
Uta Korzeniewski
Narcissus und Tulipan
Vom Zauber alter Blumengärten

Pforzheimer Zeitung, 12. Mai 2006
»Aster und Tulpen, Rosen und Hyazinthen – bunte Blumen erfreuen Menschen seit tausenden von Jahren mit ihrem Duft und Anblick. Unzählige Gedichte, Sagen und Legenden ranken sich um sie. Schon seit jeher verbinden Menschen auch verschiedene Tugenden mit ihnen: Das Veilchen etwa steht für Bescheidenheit, die Rose für Schönheit und die Lilie für die Reinheit. Die Autorin verknüpft in ihrem Buch Wissenswertes, Informatives und Unterhaltsames zu den einzelnen Blumen. Sie führt in die Herkunft und Geschichte der Blumen ein, gibt Tipps für den Anbau im eigenen Garten und erzählt viele kleine Geschichten, die sich um sie ranken.«

Isarbote, Juli 2006
»Schöne Seiten über die schönen Seiten der Natur – also in doppelte Hinsicht empfehlenswert! Und übrigens schon ein Vergnügen, das Buch nur in Händen zu halten und erst mal darin zu blättern – ein kleines Meisterwerk, wie alle Bücher aus dem Thorbecke Verlag. Nichts erfreut das Auge so sehr wie ein Meer aus bunten Blüten. Blühende Blumen stehen fur Sommer, Unbeschwertheit und Schönheit, sie beglücken uns mit ihrem Duft und Anblick. Die Autorin stellt ein Blütenmeer aus bunten, duftenden Blumen zusammen.
Die wunderschönen historischen Abbildungen wirken so lebensnah, daß man meint, den Duft der herrlichen Blüten riechen zu können. Begleitet werden die Bilder von Geschichten und Gedichten zu den einzelnen Blumensorten, von Anbau- und Pflegetips und einer anschaulichen, leicht verständlichen Einleitung. Zum Genießen, Blättern und Träumen. Für alle Blumen- und Gartenfreunde. Mit herrlichen Abbildungen und praktischen Tipps.«

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€ 24,90* 
Lavendel, Zimt und Rosenholz 
Lavendel, Zimt und Rosenholz
Die Welt der sinnlichen Düfte

Pforzheimer Zeitung, 12. Mai 2006
»Lavendelduft, das ist Süden, Sommer und Provence. Orangen und Zimt dagegen erinnern an Weihnachten. Gerüche wecken Erinnerungen und Gefühle in uns. Edle Düfte und Aromen entspannen oder beleben die Sinne, und nicht nur in Literatur sind sinnliches Empfinden und Duft untrennbar miteinander verbunden. Dieser herrliche, reich bebilderte Band entführt in die Welt der Düfte, zeichnet die Geschichte des Parfüms nach und erzählt Wissenswertes über seine Herstellung. Prächtige historische Abbildungen und stilvolle Fotografien geben einen Eindruck von der Gewinnung der Essenzen und der Wirkung der Aromen, laden ein zum Schwelgen und Genießen in der sinnlichen Welt der Wohlgerüche.«

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€ 19,90* 
Die Oberschwäbische Barockstraße 
Raimund Kolb
Die Oberschwäbische Barockstraße
Stationen zum Paradies

Schwäbische Zeitung, 1. Juli 2006
»Ein Buch zum allseits gefeierten 40. Geburtstag der Oberschwäbischen Barockstraße durfte nicht fehlen, und der Weingartner Theologe, Historiker, vor allem aber ausgewiesene Barockkenner Raimund Kolb hat es bei Thorbecke auch vorgelegt. Ein kleines Manko: Außen hat es die schicke weiße Anmutung des renommierten Verlagshauses von den Fildern, innen wäre etwas mehr Raffinesse beim Layout dienlich gewesen. Hälftig gespaltene Bilderseiten sind heute passé. Aber Kolb macht das wett durch seine ebenso engagierte wie persönlich akzentuierte Annäherung an das reizvolle Thema. Dass er die Quellen bestens kennt und unermüdlich anzapft, versteht sich bei einem solchen Experten. Aber dabei kommt dann keine Faktenhuberei heraus, sondern ein abwechslungsreiches, vielteiliges Mosaik. Weingarten, Wiblingen, Zwiefalten, Ottobeuren, Steinhausen, Obermarchtal, Schussenried, Ochsenhausen, Sießen, St. Gallen etc. – alle die Perlen entlang der Barockstraße hat der Autor fein säuberlich aufgereiht. Dabei ist die landeskundliche Note das eine – wer auf historische, kunsthistorische, politische, wirtschaftliche Details aus ist und einen anspruchsvolleren Text nicht scheut, wird gut versorgt. Als Vorabinformation für Besuche der Städte, Kirchen und Klöster von der Donau quer durchs Oberland bis in die Schweiz ist das Buch also durchaus dienlich. Kolbs profunde Kenntnis der geistigen Hintergründe dieser auch auf europäischem Plan höchst bedeutsamen Epoche weitet dann aber den Blick ins Religiös-Spirituelle hinein. Wer sein Buch aufmerksam liest, erkennt die trügerische Einfalt mancher Bildbände zur Postkartenidylle der Zwiebeltürme und putzigen Engelchen. Das zwischen Diesseits und Jenseits, Lebensfreude und Todesahnung, Frömmigkeit und Aufklärung oszillierende Weltbild der Barockzeit ist von einer aufregenden Vielschichtigkeit, die man kaum irgendwo so intensiv erleben kann wie in Oberschwaben.«

Südwest Presse, 8. April 2006
»Prachtvolle Formen, lebendige Farben, eine Architektur, die "den Himmel auf die Erde holt" – das ist der Barock, wie er in Oberschwaben zu Hause ist. Seit 40 Jahren verbindet die Oberschwäbische Barockstraße weit über 100 Kirchen, Klöster und Schlösser zwischen Donau und Bodensee. Dieses Jubiläum wird mit kulturellen und kulinarischen Veranstaltungen im Frühjahr und kommenden Sommer üppig gefeiert. Eine Reise durch die oberschwäbische Kulturlandschaft, die in den prächtigen Bauwerken des Barock noch das Lebensgefühl ihrer einstigen Blütezeit spiegelt, bietet auch ein gelungener neuer Bildband aus dem Thorbecke Verlag. Der Autor Raimund Kolb, Experte für den süddeutschen Barock, führt den Leser zu den schönsten Orten der Region.«

Schwäbische Heimat, April-Juni 2006
»Der Autor, Träger des Landespreises für Heimatforschung, führt zu den schönsten und interessantesten Orten der oberschwäbischen Barockstraße und informiert darüber lesenswert, anregend und kenntnisreich in 15 Stationen: Ulm und Wiblingen, Obermarchtal, Zwiefalten, Bad Saulgau und Kloster Sießen, Bad Schussenried, Steinhausen, Biberach, Weingarten, Ravensburg und Weißenau, Ottobeuren, Wangen und Isny, Tettnang, St Gallen, Insel Mainau, Birnau.«

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€ 19,90* 
Die sinnlichen Gärten des Albertus Magnus 
Stephanie Hauschild
Die sinnlichen Gärten des Albertus Magnus

Karfunkel (Juni/Juli 2006)
»Ein kleiner Bücher-Schatz! Die Autorin nimmt sich das Werk des Albertus Magnus genauestens vor, erzählt dem Leser einleitend Interessantes und Wissenswertes zu seiner Entstehung und Überlieferung und versucht dann im Hauptteil eine Rekonstruktion der sinnlichen Gärten des Meisters, wie man sie schöner und plastischer nicht hätte umsetzen können: Rasen und Rasenbank, die einzelnen Pflanzen mit Hinweisen zu ihren Eigenschaften und Eigenheiten, unterteilt in Blumen- und Kräuterbeete, Töpfe und Vasen, Bäume und Schattenspender, Pflanzen für die Nase und für die Augen. Dazu gibt es in der Buchmitte eine ganze Reihe schöner, passender Abbildungen in gewohnter Thorbecke-Optik und - Qualität. Nicht nur für Gartenliebhaber eine Empfehlung.«

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€ 24,90* 
Das Jahrhundert der Eisenbahn 
Ralf Roth
Das Jahrhundert der Eisenbahn
Die Herrschaft über Raum und Zeit 1800–1914

FAZ, 14. Juni 2006
»Es gehört zu den spannendsten Einsichten der Studie, daß sich mit der Eisenbahn schon die ganze Thematik der Globalisierung in die europäische Landkarte einschrieb. Einerseits trieb die Bahn die nationalen Bewegungen an, indem sie etwa den den deutschen Flickenteppich zur erfahrbaren Einheit zusammenschloß. Andererseits vermittelte sie ein Gefühl mondänen Weltbürgertums: jedes Gleisdreieck in der Provinz galt plötzlich als Knotenpunkt Eruropas, und jeder Meter Schiene zwischen Nürnberg und Fürth wurde imaginär bis zum Schwarzen Meer verlängert.«

sehepunkte 6 (2006), Nr. 6 (15.6.2006)
»Roths Werk tritt durch seinen stichhaltigen Stil, seine bündigen Vergleiche und seine kreative Synthese unterschiedlicher Forschungen der Sozial-, Kultur-, Wirtschafts- ud Politik-Geschichte hervor. Die kompakte Studie verdient eine breite Leserschaft unter Historikern und Interessierten. […] Es gibt viele Aspekte dieses Buches zu loben. Aber die bedeutendste Leistung des Buches liegt auf der Betonung der zentralen Bedeutung der Eisenbahn für die Gesellschaft und die Kultur.«

Praxis Geschichte, Januar 2006
»Eisenbahngeschichte etwas anders – Ralf Roth erzählt keine trockene Institutionen- und Technikgeschichte. Seine Herangehensweise ist anders, spannend geschrieben und gut bebildert. Er bettet die Entwicklung der Eisenbahn im 19. Jahrhundert in die sozialen, ökonomischen und kulturellen Bezüge der Zeit ein. Die Bahn wird dabei zum Vehikel, um wesentliche Entwicklungen der Industrialisierung, der Urbanisierung, des Unternehmertums und der bürgerlichen Kultur zu skizzieren. Roth analysiert auch sozialhistorische Aspekte des Verkehrs. Schließlich bindet er immer wieder die Darstellung der Eisenbahn in der Kunst ein und skizziert verpaßte Chancen der Bahn zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Durch die sehr gestraffte Darstellung gehen leider einige Details verloren. Dennoch überzeugt das Buch durch den Ansatz der Verknüpfung des Themas mit der Sozial-, Wirtschafts- und Kulturgeschichte. Es bietet auch verschiedene Ansätze für Themen des Geschichtsunterrichts zum 19.Jahrhundert (1848er Revolution, Mobilität und Migration, Urbanisierung, Unternehmer und Industrialisierung). Viele, im Buch beschriebene, Abbildungen können als Impulsgeber und Bildquellen im Unterricht eingesetzt werden.«

ekz-Informationsdienst, Januar 2006
»Bei diesem Buch handelt es sich um eine umfassende, fundierte, teilweise spannend und amüsant zu lesende Arbeit über die Rolle der Eisenbahnen vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zum Ende ihrer Blütezeit im 1. Weltkrieg. Die politischen, wirtschaftlichen, sozialen, gesellschaftlichen, städtebaulichen, kulturellen, touristischen und militärischen Entwicklungen dieser rund 100 Jahre wären ohne Eisenbahn nicht denkbar gewesen, sie ermöglichte erst die „Herrschaft über Raum und Zeit“. Über 40 Seiten mit Anmerkungen, Quellennachweisen und Registern lassen keine Wünsche offen.«

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€ 28,00* 
Gaukler, Dirnen, Rattenfänger 
Frank Meier
Gaukler, Dirnen, Rattenfänger
Außenseiter im Mittelalter

GESCHICHTE (April 2006)
»Dieses Buch ist Teil der ebenso präzisen wie informativen Reihe, in der der Thorbecke Verlag lockere Einblicke in die Sozial- und Kulturgeschichte des Mittelalters bietet. Frank Meier führt in seinem Buch durch die Randgruppen der damaligen Gesellschaft, die, teils durch Schicksalsschläge wie Krankheit, teils durch eigenen Aktionen wie etwa Verbrechen oder »Ausstieg« als Außenseiter betrachtet und behandelt wurden. Aber auch für die Gemeinschaft höchst nützliche Berufe wie Schinder, Bader oder Henker mussten"ehrlos" ein Leben außerhalb der "bürgerlichen" Welt führen. Die Hintergründe dieser Segregation, ihre praktischen Auswirkungen für den Alltag der Betroffenen, die Haltung der "etablierten" Gesellschaft, aber auch die Chancen, aus dem Randdasein auszubrechen, schildert der Autor höchst anschaulich. Er greift auf Originalquellen zurück und erläutert die Verhältnisse anhand individueller Fälle. Die gut gewählten Abbildungen in dem handlichen und schön gestalteten Buch bieten dem Leser einen zusätzlichen Gewinn.«

Karfunkel 62, Februar/März 2006
»Der Blick der Parallelgesellschaften ist immer faszinierend, deshalb gibt es inzwischen einen ganzen Berg an Literatur, der sich mit den mittelalterlichen Randgruppen und Ausgestoßenen der Gesellschaft beschäftigt. In diese Reihe stellt sich auch Frank Meier, akademischer Rat der pädagogischen Hochschule in Weingarten. Und er tut dies sehr kritisch, denn er beschränkt sich dankenswerter Weise nicht auf das sensationsheischende Entlarven des Exotischen, Verborgenen und Verbotenen, sondern er fragt nach den Motiven. Er fragt nach den Gründen für Vorurteile, durch die bestimmte Menschen an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden. Dogmatisches Denken einerseits und auf der anderen Seite das Streben nach Anpassung an die Masse, macht er als grundlegendes Übel aus und warnt dadurch vor einer Abkehr vom Toleranzgedanken heutzutage. Das Buch ist ein fundierter, gut geschriebener, sozialgeschichtlicher Blick auf das zuweilen harte Leben der Unterschichten. Fazit: Seriös!«

Tagblatt Anzeiger, 25. Januar 2006-01-31
»...Der Stuttgarter Jan Thorbecke Verlag hat nun verdienstvoller Weise ebenfalls ein Buch über Außenseiter in historischer Sicht herausgebracht. Der Autor Frank Meier lehrt als akademischer Rat an der Pädagogischen Hochschule Weingarten mittelalterliche und frühneuzeitliche Geschichte und ist Autor mehrerer Publikationen zur mittelalterlichen Geschichte. Im Mittelalter entschied bereits häufig die Geburt über Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gesellschaftsschicht. Viele Menschen wurden daher „schuldlos“ in eine Randgruppe hinein geboren und gehörten damit zu den Außenseitern der Gesellschaft, wie zum Beispiel die Kinder von Henkern oder Spielleuten, denen oftmals nichts anderes übrig blieb, als den Beruf der Eltern zu ergreifen. `Ehrlos waren auch Gaukler, Dirnen, Hunde- und Rattenfänger, Bader und Barbiere, Quacksalber und Wunderheiler. Die oftmals andere Lebensweise, ihre Fremdheit und ihre schillernden Künste zogen einerseits viele Menschen an, andererseits flößten sie auch Furcht ein. Die Phantasie beflügelten sie alle mal. Ausgrenzung und Verfolgung hatten jedoch vor allem mit mangelnder Aufklärung zu tun.
Ein ganz besonderes Kapitel widmet der Autor Juden, Ketzern und Hexen, wie auch den Prostituierten und Sodomitern. Fast von selbst versteht sich für die damalige Zeit die Ausgrenzung von Pestkranken, Syphilitikern und Leprakranken. Wie das alltägliche Leben dieser Menschen aussah, schildert der Autor auf spannendste Weise. Das Buch ist kundig mit zeitgenössischen Bildern illustriert worden«

Netzmagazin 139, Januar 2006
»Für einmal geht es nicht um Könige, Bischöfe, Adelige, Intrigen bei Hofe und grosse Taten berühmter, oft gemalter Männer. In diesem Werk über das Mittelalter spielen die Vergessenen, Verachteten, Ausgestossenen die Hauptrolle. Das Buch gibt einen äusserst spannenden Einblick in das harte Leben der Leute, von denen in der Geschichte sonst selten die Rede ist. Frank Meier erzählt spannend und leicht verständlich, dass das Leben im Mittelalter zwar von der Ständegesellschaft geprägt war, dass aber noch lange nicht alle Menschen in einen dieser Stände gehörten, beziehungsweise darin akzeptiert wurden. Es gab Berufe, die regional zu den verachteten Gewerben gehörten, wie beispielsweise die Tuchweber oder Müller und solche, die grundsätzlich als Ehrlose betrachtet wurden, darunter die Gaukler, Dirnen oder Bettler.«

Literatur-Report, November 2005
»Gaukler, Dirnen und Rattenfänger - auf den ersten Blick haben sie wenig gemeinsam. Doch im Mittelalter galten sie allesamt als „ehrlos“. Von der besseren Gesellschaft verfolgt oder gerade einmal geduldet, teilten sie sich einen Platz am Rande mit anderen Außenseitern: Bettlern, Henkern und chronisch Kranken zum Beispiel. Ihre oftmals andere Lebensweise, ihre Fremdheit und ihre schillernden Künste zogen viele Menschen an, flößten aber auch Furcht ein. Wie kam es dazu, daß ein Mensch in die Klasse der Ausgeschlossenen abrutschte? Wie sah ein Leben dort aus? Hatte er die Chance, jemals wieder daraus zu entkommen? Diese Fragen stellt und beantwortet Frank Meier in seinem faszinierenden Blick in die Parallelgesellschaften des Mittelalters.«

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€ 22,90* 
Der Neandertaler 
Michael Bolus / Ralf W. Schmitz
Der Neandertaler

DEUTSCHLANDFUNK, März 2006
»Ein Fund im Neandertal vor 150 Jahren war eine Sensation – und es ist fast unglaublich, dass an diesem Fund im Jahr 1999 angeknüpft werden konnte.
Damals wurden weitere Knochen ausgegraben, die zum ersten Neandertaler von 1856 gehören. Zu den Entdeckern gehört Ralf Schmitz, der zusammen mit Michael Bolus die Geschichte unseres entfernten Verwandten erzählt.
Der war anscheinend nicht der harte »Eiszeittyp«, als der er gerne dargestellt wird. Vielmehr verstand er es, sich überwiegend in den gemäßigteren Breiten Europas aufzuhalten und das Land vor den Gletschern nach Möglichkeit zu vermeiden. Er kümmerte sich um seine Alten und Kranken, kannte sich wohl mit Heilpflanzen aus, bestattete seine Toten. Der Frage nach dem Kannibalismus wird ebenso nachgegangen wie der nach ihrem ästhetischen Empfinden. »Dachte der Neandertaler anders als wir«, fragen sich die beiden Buchautoren. Ihre Antwort ist: Ja. Er sei zweifellos ein fürsorglicher, vorausplanender und komplex handelnder Mensch gewesen, der gesprochen haben muss. Aber ob er auch ein künstlerischer Mensch war, da äußern die beiden Privatdozenten an der Universität Tübingen Zweifel.
Ein rundum lesenswertes und gut geschriebenes Buch, das auch mit unbekannten Geschichten und Geschichtchen rund um die Neandertalerforschung aufwartet. Sehr empfehlenswert!«

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€ 19,90* 
Thorbeckes kleine Kräuterapotheke 
Werner Dressendörfer
Thorbeckes kleine Kräuterapotheke
Kräuterwissen früher und heute

Gärtnern leicht gemacht, März 2006
»Altes Kräuterwissen –´Thorbeckes kleine Kräuterapotheke´ ist ein liebevoll zusammengestelltes Nachschlagewerk für altes und neues Kräuterwissen. Mit kurzen, leicht verständlichen Texten führt Sie der erfahrene Apotheker Werner Dressendörfer in die Welt der Arzneikräuter ein. Sie erhalten Informationen über Zubereitung, Wirkung, Geschichte und die unterschiedliche Verwendung als Kräuterarznei. Ergänzt werden die fachkundigen und informativen Texte mit stimmungsvollen, handgezeichneten Bildern aus Kräuterbüchern.«

Mahlzeit, Februar 2006
»Kräuterarzneien vergangener Zeiten wirken in ihren überlieferten Rezepten bis heute nach. Ringelblumensalbe und Salbeitee gehören noch immer zu den beliebtesten Hausmitteln, während andere Kräuter nur mit Vorsicht angewendet werden. Der Autor und erfahrene Apotheker Werner Dressendörfer führt in die Welt der Kräuter, ihre Zubereitung, Wirkung, Geschichte und Verwendung ein. Er erklärt, wie es zu dieser wechselvollen Geschichte vieler Kräuter kommt und woher zahlreiche Missverständnisse stammen. Der Leser erfährt, welche Kräuter sich bis heute bewährt haben, welche Nebenwirkungen bergen und von welchen Gefahren ausgehen. Die kurzen und leicht verständlichen Texte über Kräuter von Aloe bis Wiesensalbei werden von stimmungsvollen Bildern aus alten Kräuterbüchern begleitet.«

Literatur-Report, November 2005
»Die Kräuterarzneien vergangener Zeiten wirken in ihren überlieferten Rezepten bis heute nach. Ringelblumensalbe und Salbeitee gehören immer noch zu den beliebtesten Hausmitteln, während bei Huflattichtee und Muskatellersalbei Vorsicht geboten ist. In die Welt der Kräuter, ihre Zubereitung, Wirkung, Geschichte und Verwendung führt der erfahrene Apotheker Werner Dressendörfer ein. Er erklärt, wie es zu manch altem Aberglauben über die Wirkung bestimmter Kräuter kam, welche sich dagegen bis heute bewährt haben, welche Nebenwirkungen bergen und von welchen gar Gefahren ausgehen. Stimmungsvolle Bilder aus alten Kräuterbüchern ergänzen die kurzen, leicht verständlichen Texte.«

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€ 16,90* 
Rezension: 141 bis 150
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