 |
Schnellsuche |
 |
 |
 |
 |
Hier können Sie ein Kundenkonto eröffnen. |
|
|
 |
 |
 |
Hier können Sie ihre Bestellung abschließen. |
|
|
 |
 |
|
| Neue Rezensionen unserer Bücher |
|
|
 |
angezeigte Rezensionen: 1 bis 10 (von 137 insgesamt) |
Seiten: 1 |
 |
 |
| Sabine Zeller |
| Winterdeko |
| für Drinnen und Draußen |
Der MDR-Garten, 1. Dezember 2009
»Klein, aber fein kommt ein hübsches Buch daher, das zeigt, wie Winterdeko für Drinnen und Draußen möglich ist. Hier setzt die Autorin Sabine Zeller, selbst Gärtnerin, ganz auf die Inspiration und erzählt, wie dekorativ Früchte, Gewürze, aber auch Zweige, Rinde oder Blüten sein können. Schöne Fotografien machen Lust, sich auf das Thema näher einzulassen und bringen die Winterdeko ganz nah. Kleine Tipps machen aus dem reizvollen Büchlein zudem ein praktisches.« |
 |
 |
|
€ 14,90 sFr 26,50 |
 |
 |
| Gerrit Jasper Schenk |
| Katastrophen |
| Vom Untergang Pompejis bis zum Klimawandel |
Rhein-Neckar-Zeitung, 12. Januar 2010
»... Was die Auswahl der dramatischen Geschehnisse betrifft, so erläutert der Herausgeber: »Das komplexe Wirkungsgefüge von Katastrophen auf Gesellschaften zwischen natürlicher Bedingtheit, sozialen Folgen und ihrer kulturellen Deutung lässt es geraten sein, sich auf bestimmte Typen von Katastrophen zu beschränken.« So wurden Ereignisse mit naturalem Kern ausgewählt: Erdbeben, Stürme, Sturmfluten und Überschwemmungen, Vulkanausbrüche, Tsunamis, zudem eine Dürre und ein Bergrutsch.
In die spannenden Schilderungen dieser einschneidenden Ereignisse fließen auch ihre Darstellungen in den unterschiedlichen Medien – vom Brief bis zum Film – ein. So liegen im ersten Beitrag für den Ausbruch des Vesuv im Jahre 79 mit den beiden Vesuv-Briefen des jüngeren Plinius außergewöhnliche Informationsquellen vor, die einen tiefen Einblick in das damalige Geschehen gewähren. Und im letzten beschriebenen Fall der Klimakatastrophe spielt – wie eingangs erwähnt – Roland Emmerichs Kinostreifen »The Day after Tomorrow« eine wichtige Rolle: »Wie kein zweites Produkt der Filmschmiede Hollywood hat er die Klimakatastrophe in Bilder gefasst und ihr damit gleichsam ein Gesicht gegeben.« |
 |
 |
|
€ 24,90 sFr 42,90 |
 |
 |
| Annette Kretzschmar |
| Die Wildblumenküche |
|
Ostsee Zeitung, 17. Februar 2010
»Kein Gärtner freut es, wenn der eigene Rasen voll mit Gänseblümchen oder Löwenzahn ist. In diesem Buch finden Sie einige Tipps und Tricks, wie Sie die hübschen Wildblumen zur Zubereitung für köstliche Gerichte verwenden können. Die Autorin Annette Kretzschmar beschäftigte sich in ihrer Diplomarbeit mit der Erstellung eines Wildpflanzenbuches, dabei entstand die Idee für das vorliegende Buch. In diesem gibt sie umfangreiche Informationen über Aussehen, Vorkommen und Verwendung von Wildblumen.« |
 |
 |
|
€ 22,90 sFr 39,50 |
 |
 |
| Regierungspräsidium Freiburg |
| Der Kaiserstuhl |
| Einzigartige Löss- und Vulkanlandschaft am Oberrhein |
Badische Zeitung, 21. Januar 2010
»Ein hochkarätiges Autorenteam hat im Band »Der Kaiserstuhl« das kleine Gebirge unter seine wissenschaftliche Lupe genommen. Die sachlichen Texte informieren mit einer Flut von Fakten über das Landschaftsbild, über die erdgeschichtliche Entwicklung, über Vegetation und Tierwelt: Kein leichter Lesestoff, aber eine Fundgrube für Wissbegierige. Der Band geht dem Kaiserstuhl-Vulkan auf den Grund, schildert geologische Besonderheiten wie die Lösskindle oder das erstarrte Lavagestein namens Limburgit. Natürlich findet auch die außergewöhnliche Pflanzenwelt – von den Orchideen auf den Halbtrockenrasen bis zu den Waldreben und Flaumeichen – ausreichend Raum und Würdigung. Dies gilt auch für die Kaiserstuhl-spezifische Tierwelt mit Bienenfresser, Turmschnecke, Smaragdeidechse oder Gottesanbeterin.
Detailliert beschreiben die Experten den Wandel des Landschaftsbilds durch menschliche Eingriffe. Der jetzige Kaiserstuhl ist Ergebnis einer »Kultur des Rebstocks«, so das Fazit. Mit kritischem Ansatz wird die teils großflächige Terrassierung von Weinbergen dargestellt – eine künstlich geschaffene Landschaftsform, deren Schattenseiten erst im Laufe eines jahrzehntelangen Erkenntnisprozesses deutlicher wurden.
Aussagekräftige Fotos schildern die Landschaft und deren Entwicklung, porträtieren eindrucksvoll die farbenprächtige Tier- und Pflanzenwelt. So stellt sich dieser Band als akribisch recherchiertes Werk von Experten für Kaiserstuhl-Spezialisten dar, die alles ganz genau wissen möchten. In diesem Fall führt Sachlichkeit und Tiefgründigkeit zur Schwärmerei für den auf seine vielen Besucher exotisch wirkenden Kaiserstuhl. Hinweise auf kulturelle Kleinode, auf historische Dörfer, auf konkrete Naturexkursionen oder gute Weinadressen sucht der Leser hier allerdings vergebens – ein derartiger touristischer Gebrauchswert entsprach nicht der Konzeption.« |
 |
 |
|
€ 29,90 sFr 49,90 |
 |
 |
| Kerstin Schröder |
| Wildpflanzen |
| aus dem Garten auf den Tisch |
Kieler Nachrichten, 2009
»Lange musste man suchen nach Büchern zu essbaren Wildpflanzen, mittlerweile gibt es ein paar mehr. Schon optisch ein Genuss ist »Wildpflanzen aus dem Garten auf den Tisch« von Kerstin Schröder. Die Autorin gibt Tipps zur Ernte und stellt, geordnet nach Jahreszeiten, mehr als 30 Pflanzen vom Ackersenf bis zur Wilden Möhre vor. Neben Fotos helfen alte Zeichnungen beim Erkennen der Gewächse. Informationen zu Standort, Inhaltsstoffen und Besonderheiten werden ergänzt durch Rezepte, die leicht nachzukochen wirken. Praktisch ist die Erntetabelle der essbaren Pflanzenteile. Winziger Kritikpunkt: Der Herbstspeiseplan bietet mit Wein, Kürbis, Hasel- und Walnuss auch einige nicht mehr wirklich wilde Gewächse.« |
Esslinger Zeitung, 25./26. April 2009
»Löwenzahn, Brennnessel oder Giersch: Vielen Rasenfetischisten sind sie ein Dorn im Auge. Dabei haben die ungebetenen Gartenbewohner eine ausgesprochen angenehme, ja gesunde Seite: Nicht zufällig finden Wildpflanzen zunehmend den Weg auf die Teller von Gourmets. Sie bereichern die gesundheitsbewusste, kreative Küche als Gewürz wie als Beilage und verleihen so manchem Gericht seine unverwechselbare Note. Kein Wunder, dass der Wildkräuterboom zuletzt vermehrt Publikationen zum Thema sprießen ließ.
Im Jan Thorbecke Verlag hat Kerstin Schröder nun unter dem Titel »Wildpflanzen aus dem Garten auf den Tisch« ein lesenswertes Kompendium zusammengestellt, welches die wichtigsten Wildpflanzen im Jahreszeitablauf präsentiert und dabei alles Wissenswerte von Standortfragen über Inhaltsstoffe bis hin zur Verwendung in der Küche samt Rezepten in übersichtlicher Weise darstellt. Den hier abgebildeten Gänseblümchen etwa, die sich gut für einen Frühlingssalat eignen, wird eine stoffwechselanregende und blutreinigende Wirkung nachgesagt.« |
 |
 |
|
€ 19,90 sFr 35,90 |
 |
 |
| Thomas Kramer |
| Der Orient-Komplex |
| Das Nahost-Bild in Geschichte und Gegenwart |
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23. November 2009
»Die Materialsammlung Kramers beeindruckt. Seine vorhergegangene intensive Beschäftigung mit Karl May und der Populärkultur der DDR ermöglicht Schwerpunktsetzungen, die tatsächlich weit außerhalb des von Said und dessen Epigonen ausgeschrittenen Themenkreises liegen. Wie heißt es zum Auftakt? »Lara Croft und ihr amerikanischer Kollege Professor Henry Jones Jr., besser bekannt als »Indiana Jones«, können die Welt vor dem Missbrauch morgenländischer Mysterien retten, weil sie sich in der gesamten Kulturgeschichte auskennen.« Aus demselben Grund kann uns Kramer vor abendländischen Missverständnissen retten.« |
www.literaturkritik.de, Mai 2009
»Der Orient. Seit Jahrhunderten fasziniert dieses geografisch nicht eindeutig lokalisierbare Gebiet seinen »westlichen Gegenpol«, den Okzident. Die Gefühle des Abendlandes dem Morgenland gegenüber schwanken dabei zwischen Anziehung und Abscheu, denn der Orient wird einerseits als fremd, statisch, geschichtslos, rückständig und verwildert dargestellt, versinnbildlicht aber gleichzeitig auch das Fantastische, Geheimnisvolle, Romantische und Erotische. Laut den Thesen des amerikanisch-palästinensischen Literaturwissenschaftlers Edward Said besteht der Orient gar nicht, sondern ist eine reine Konstruktion des »Westens«, eine westliche Denkart, die zum Zweck der Selbstdefinition eine strikte Trennlinie zwischen dem »Eigenen« (Westen) und dem vermeintlich »Anderen« (Orient) zieht. Um die Pole »Eigenheit« und »Fremdheit« überhaupt festschreiben zu können, musste zunächst ein Bild des »Anderen« festgeschrieben werden, das in extrem vereinfachten und überspitzten oder aber gänzlich fiktiven Darstellungen präsentiert wurde. Alle in der »westlichen« Welt entstandenen Darstellungen des Orients sind laut Said Gegenstand des Orientalismus, des Diskurses über den Orient.
Diesen bei Said zentral stehenden Terminus greift Thomas Kramer in seinem Buch »Der Orient-Komplex. Das Nahost-Bild in Geschichte und Gegenwart« auf. Anhand eines Korpus an kulturellen Zeugnissen, der sich aus Werken zusammensetzt, die aus der Antike bis in die Gegenwart stammen, untersucht der Autor das spezifische Bild des Orients in europäischen und amerikanischen Medien. Während Said in seiner 1978 zum Thema erschienenen Studie »Orientalism« den deutschen Orientalismus gänzlich ausklammert und sich nur mit orientalistischen Manifestationen im französischen und britischen Kontext beschäftigt, bezieht Kramer das in Deutschland vorherrschende Orient-Bild explizit in seine Darstellung ein. Weiterhin interessiert ihn, wie sich der Diskurs rund um den Orient die Jahrhunderte hindurch entwickelt hat und wo die Wurzeln verschiedener heute noch vorherrschender Stereotype liegen. Auch die Verarbeitung historischer und kultureller Ereignisse, die für das Verhältnis zwischen Orient und Okzident bedeutend sind, in zeitgenössischen und aktuellen Medien, wird kritisch betrachtet. Das Spektrum der herangezogenen Zeugnisse und Themenkomplexe reicht dabei vom Bild der Perser im Werke der großen griechischen Dramatiker über die Präsentation der Kreuzzüge im Mittelalter bis zum Gebrauch orientalischer Stereotype in Klassikern von Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller und Thomas Mann sowie den unzähligen Bearbeitungen orientalischer Stoffe in Werken der deutschen Oper des 17. und 18. Jahrhunderts. Kramer begnügt sich aber nicht mit einer Analyse akademischer und hochliterarischer Auseinandersetzungen mit dem Orient, sondern greift auch Beispiele aus der Populärkultur und Trivialliteratur heraus, wodurch Abenteuerromane des 19. Jahrhunderts ebenso besprochen werden wie Comics, Hollywood-Blockbuster und Computerspiele.
Diese Erweiterung des Blickwinkels und der respektvolle Umgang mit kulturellen Manifestationen jeglicher Art - ob nun der »hohen« oder der »niederen« Kultur zugehörig - gewährleisten eine ausführliche Auseinandersetzung mit dem Thema. Kramer illustriert des Weiteren, wie eng orientalisierendes Denken mit antisemitischen Vorurteilen verknüpft ist und unterstreicht diese Feststellung durch Beispiele aus dem Nationalsozialismus und dem Kommunismus.
»Der Orient-Komplex. Das Nahost-Bild in Geschichte und Gegenwart« überzeugt durch seinen informativen Charakter und durch die tiefgründige Auseinandersetzung des Autors mit einem ebenso komplexen wie wichtigen Thema.« |
Der Landbote, 13. August 2009
»Das »Image« des Orients
Seien wir doch mal ehrlich: Woher wissen wir, dass es im Islam eine schiitische und eine sunnitische Richtung gibt? Aus dem Religionsunterricht vielleicht? Wohl kaum. Schon viel eher aus den Medien oder (noch viel wahrscheinlicher) einem der Orientromane von Karl May. Populäre Medien, vom Roman über Filme bis zu Computerspielen haben das Orientbild des Abendlandes mehr geprägt als dies wissenschaftliche Berichte oder Dokumentationen je könnten. Thomas Kramer, Dozent und Autor aus Berlin, hat sich dieser unterschiedlichen Orientbilder angenommen, die das westliche Bewusstsein (oder Unterbewusstsein) prägen (und nicht selten ängstigen). Diese Bilder sind vielfältig und wandelbar, denn »der Orient« wurde immer je nach politischer und gesellschaftlicher Großwetterlage im Abendland entweder als Märchenwelt oder als rückständig und als Hort des Terrorismus stilisiert. Diese These, dass der »Orient« im Westen immer nur als Projektion und nie als Realität existiert, ist nicht neu, das räumt selbst der Autor ein. Neu und anders als der berühmte Orientalist Edward Said, der als Erster das abendländische Orientbild als Konstrukt entlarvte, durchforstet Kramer populäre Medien wie Filme oder Jugendbücher nach Orientbildern. Er spannt einen kühnen Bogen von der griechischen Tragödie (die zu ihrer Zeit sehr populär war) bis zu den Computerspielen wie »Assassins Creed« oder »Indiana-Jones«-Filmen. Dennoch verwedelt er die Probleme nicht und bezieht Stellung gegen jegliche Form von Antisemitismus. Er illustriert, wie eng orientalisierendes Denken mit antisemitischen Vorurteilen verknüpft ist und unterstreicht diese Feststellung durch Beispiele aus dem Nationalsozialismus und dem Kommunismus.
Die Lektüre des Buches ist ein Muss für jeden, der sich mit dem Nahen Osten auseinandersetzen will.« |
Zitty - Das Hauptstadtmagazin für Berlin, Nr. 12 / 2009
»Die Türkei war der »kranke Mann am Bosporus«, Kurdistan noch »wild« und Emanuel Geibel hoffte immer noch »am deutschen Wesen soll die Welt genesen«, da ritt Kara Ben Nemsi »Von Bagdad nach Stambul«. Nur wenige Jahrzehnte später erfuhr die Welt durch die Berichte über Thomas Edward Lawrence, wie es am Nebenkriegsschauplatz Arabien zugegangen ist. Heute schreibt Tom Clancy darüber, was für ein finsteres Höllenloch der Iran ist, gleichzeitig lässt Ridley Scott Lessings Nathan-Stoff in Form eines Actionfilms wieder auferstehen. Das Orient-Bild des Westens ist vielfältig und wandelbar.
Der Autor Thomas Kramer schlägt hier einen eleganten und intelligenten Bogen. Der vielseitig gebildete HU-Dozent weiß über die Vorstellung, die sich das mittelalterliche Europa von Saladin machte genau so viel, wie über das Computerspiel »Assassin’s Creed«. Und er kann den Bogen schlagen von Goethes »Diwan« über die Orient-Bücher des Polen Henryk Sienkiewicz bis hin zur US-Serie »J.A.G.«. Anders als so mancher Orientalist, der gepflegtes Appeasement betreibt, bezieht Kramer Stellung gegen Antisemitismus von rechts und links. Ein kluges, lehrreiches und spannendes Buch.« |
 |
 |
|
€ 22,90 sFr 41,50 |
 |
 |
|
| Verrines |
| Köstliches im Glas |
BuchMarkt. Special Essen & Trinken, November 2009
»Wert auf die passende Präsentation legte man beim Thorbecke Verlag auch bei »Verrines. Köstliches im Glas«, welches im Juni in den Handel gekommen ist. Ein geschmackvolles, kleines Büchlein, gebunden in Halbleinen, das es in sich hat. Stimmungsvolle Fotos, hilfreiche Tipps am Rande und 30 Rezepte von salzig bis süß – wer eine Fülle von Inspirationen sucht, wird hier fündig. Durch die edle Gestaltung eignet sich das Buch auch als Geschenk-Idee.« |
 |
 |
|
€ 8,90 sFr 16,50 |
 |
 |
|
| Marmelade |
|
BuchMarkt. Special Essen & Trinken, November 2009
»Klein, aber sehr fein und trendig gestaltet ist »Selbstgemachte Marmelade« von Thorbecke. Traditionelle und kreative neue Rezepte sind in diesem liebevoll illustrierten Büchlein vereint. Klassische Zwetschgen- und Orangenmarmelade reiht sich neben die Kastanien-Konfitüre. Auch aufgrund des Preises von 8,90 Euro das perfekte Geschenkbuch.« |
Stuttgarter Nachrichten, 4. Juli 2009
»Didier Kiner aus Paris schickte das Rezept für die Junggesellenmarmelade. Man braucht dafür nur 2 Zitronen, 2 Pampelmusen, 4 Orangen, 4 Clementinen, 4 Mandarinen, 1 Pomelo, 1 Limetta, Zucker, Rosinen, Korinthen, Mandeln, Walnüsse, Zimtstangen, Kardamom, Nelken, Cognac. Die restlichen 28 Rezepte sind Allgemeingut, sie erweitern die traditionellen Marmeladenzubereitungsarten um exotische Aromen. Für das Holunderblütengelee ist es zu spät für den, der die Blütendolden selber sammeln will. Heidelbeergelee mit Wacholderbeeren und Gin (wahlweise Wacholderschnaps von der Schwäbischen Alb), Milchkonfitüre mit Haselnüssen, Trauben-Birnen-Gelee mit Thymian, Apfel-Zucchini-Konfitüre mit Minze – klingt gut. Das Design spielt mit dem Stil der fünfziger Jahre. Damals war Marmeladekochen als Teil einer integrativen Überlebensstrategie unter dem Begriff Vorratshaltung populär.« |
www.valentinas-kochbuch.de, im Juni 2009
»... Bei den Rezeptvariationen für Marmelade schlägt mein Herz für pur und schlicht mit kleinen Raffinessen. In dem Buch Selbstgemachte Marmelade aus dem Jan Thorbecke Verlag habe ich diese Aromavorliebe wiedergefunden. Die Rezeptsammlung ist ein Büchlein, schmal und klein. Es enthält knapp 30 Rezepte, die – das finde ich gut gemacht – durch das Jahr begleiten: von der Erdbeerkonfitüre mit Zitronenmelisse bis zur Orangenmarmelade. (Ich hätte mir auch ein Rezept für Kirschmarmelade gewünscht.)
Der Thorbecke Verlag mit Sitz in Ostfildern hat ein Händchen für die schöne Gestaltung von Büchern. Selbstgemachte Marmelade ist liebevoll, sinnlich und ein wenig altmodisch inszeniert. Das Buch stolpert mit seinen ästhetischen Referenzen in keinster Weise über den »Kitsch-Farbeimer«. Es ist so hübsch und zeitlos, dass es durchaus ein etwas größeres Format verdient hätte.« |
 |
 |
|
€ 8,90 sFr 16,50 |
 |
 |
| Arbeitsgemeinschaft Blautopf (Hg.) |
| Faszination Blautopf |
| Vorstoß in unbekannte Höhlenwelten |
Stalactite. Zeitschrift der Schweizerischen Gesellschaft für Höhlenforschung
»Die Verfasser legen hiermit ein erstes Buch zu den aktuellen Forschungsergebnissen im Blautopf-Höhlensystem in Blaubeuren auf der Schwäbischen Alb vor. Der Blautopf ist die zweitgrößte Karstquelle Deutschlands. Mit bisher fast 7 km Länge ist das Blauhöhlensystem am Fuß der Schwäbischen Alb in einer Talschlinge gelegen hier das größte Höhlensystem. Als eines der größten Deutschlands birgt es das Potenzial, das längste Höhlensystem Deutschlands zu werden. Die weit nach Norden in die Alb eingeschnittene Flussschlinge ist Teil der Ur-Donau. ...
Hervorragende und bisher unveröffentlichte Aufnahmen von Tropfsteinen, filigranen Makkaronis und Excentriques, feinästigen Gipsnadelbäumchen, Unterwasserkristallbildungen und weiteren Sinterbildungen sowie der ausdrucksstarken Unterwassergänge und der »Überwasserräume« machen dieses Werk zu einem Erlebnis.
Mehrere Arbeitsgruppen aus verschiedenen Höhlenvereinen arbeiten erfolgreich an der Erforschung des Blauhöhlensystems, sowohl von der Wasserseite her als auch auf der Suche nach neuen trockenen Zustiegen. Ein wesentlicher Teil wurde von Tauchern entdeckt und ist ihnen bisher vorbehalten. Das unterirdische Flusssystem wird ihnen hoffentlich noch weitere Geheimnisse preisgeben.
Ein faszinierender und opulent gestalteter Bildband, dem eine weite Verbreitung gewiss ist!« |
Mitteilungen des Verbands der deutschen Karst- und Höhlenforscher, Nr. 3/2009
»... Dieses Buch ist klar aus der Perspektive der Tauchforschung geschrieben und hat sich zum Ziel gesetzt dem Leser die Faszination dieses Höhlensystems und die extremen Schwierigkeiten der Erforschung nahe zu bringen. Das Buch lebt von seinen Bildern und erfüllt das selbstgesteckte Ziel mit Berichten der zahlreichen Forschungstouren zur Gänze. In der Tat ist es kein trockenes wissenschaftliches Buch, vielmehr kann man in Erlebnisberichten die Vorstoßtauchgänge und Biwaktouren miterleben. Illustriert mit beeindruckenden Bildern v. a. aus der talentierten Hand Andreas Kücha’s, ist ein lebhaftes Dokument der Höhlenforschung unter extremen Bedingungen entstanden.
Das Buch wurde von der Arbeitsgemeinschaft Blautopf herausgegeben und gemeinsam von 11 Autoren verfasst, die aktiv an der laufenden Erforschung der Höhle mitwirken. Die gute Druckqualität und der feste Einband sind gekoppelt mit einem erfreulich günstigen Preis. Im Einband findet sich ein Übersichtsplan mit dem Grundriß des bisher erkundeten Höhlensystems, der die Orientierung beim Lesen erleichtert. ...
Mit einer Beschreibung der archäologischen Funde aus dem Quelltopf beleuchtet das Buch eine weitere spannende Facette der Forschung und geht auf die spätmittelalterlichen Keramiken und keltischen Schwertfunde ein. Auch der historische Aspekt mit dem benachbarten Blaubeurer Kloster und der inspirierende Einfluß auf die schwäbische Literatur und Dichtung wird beschrieben. So finden sich Passagen zum Dominikanerprior Fabri ebenso, wie solche über Mörikes mythische Erzählungen von der Schönen Lau. Das Vorwort von Hubert Trimmel rundet den Band ab.« |
 |
 |
|
€ 24,90 sFr 44,90 |
 |
 |
| Thomas Freller |
| Granada |
| Königreich zwischen Orient und Okzident |
Karfunkel, Nr. 84 / 2009
»... Der Historiker Thomas Freller, Spezialist für die Geschichte des Mittelmeerraumes, nimmt sich hier dieses sehr komplexen Themas an, das zu entwirren und aus europäischer Sicht objektiv darzustellen gar nicht so einfach ist. Ihm gelingt der schwierige Spagat, und herausgekommen ist eine umfassende Darstellung, die sehr in die Tiefe geht, Zusammenhänge und Konsequenzen beleuchtet sowie soziale, kulturelle und politische Aspekte genauso berücksichtigt wie religiöse. Leicht zu lesen ist der Band nicht, dafür liefert er viel Neues, zieht Querverbindungen, wie sie bisher in der Forschung nicht berücksichtigt wurden, und kann zweifellos als unverzichtbar für künftige Studien zum Thema angesehen werden.« |
 |
 |
|
€ 22,90 sFr 41,50 |
 |
angezeigte Rezensionen: 1 bis 10 (von 137 insgesamt) |
Seiten: 1 |
 |
|
 |
|
|
|