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Johannes Reuchlin (1455–1522)
Im Jahr 1955, zum 500. Geburtstag Johannes Reuchlins, erschien im Selbstverlag der Stadt Pforzheim eine Festschrift. Namhafte Fachwissenschaftler stellten umfassend den großen Pforzheimer Humanisten vor, der auf vielfältigen Gebieten zu den bedeutendsten Persönlichkeiten des deutschen Humanismus gezählt werden kann. Nachdruck der 1955 von Manfred Krebs herausgegebenen Festgabe |
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Reuchlin und die okkulte Tradition der Renaissance
Die Reuchlin-Forschung vor Zika war durch die große Biographie Ludwig Geigers geprägt, die ausführlich die wissenschaftlichen Leistungen des Pforzheimers rühmte, mit dessen kabbalistischen Spekulationen aber kaum etwas anzufangen wußte, sie sogar als Verirrung des ansonsten liberal-aufgeklärten Denkers diskreditierte. Auch in späteren Arbeiten verschiedener Autoren kam der Kabbalist Reuchlin nur als Vorläufer ins Blickfeld, doch eine wissenschaftliche Lektür seiner kabbalistischen Schriften unterblieb. |
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Christliche Kabbala
Vergriffen, keine Nachauflage! Reuchlin ist seinen Zeitgenossen und seiner Nachwelt vor allem als Begründer der Christlichen Kabbala im Gedächtnis geblieben. In der Tat hat er christliche Theologie, pythagoräische und neuplatonische Philosophie sowie jüdische Mystik in einer neuen Synthese verbunden. |
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