| Titelcover |
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| Andreas Bihrer |
| Begegnungen zwischen dem ostfränkisch-deutschen Reich und England (850–1100) |
| Kontakte – Konstellationen – Funktionalisierungen – Wirkungen |
Die Studie widmet sich den Beziehungen zwischen dem ostfränkischdeutschen Reich und England zwischen 850 und 1100, dabei werden alle Ebenen der Verbindungen in den Blick genommen. Im Mittelpunkt der kulturwissenschaftlichen Untersuchung stehen die Intentionen und Interessen der historischen Akteure, deren argumentative Nutzung der Kontakte, die Dramaturgie und narrative Struktur ihrer Kommunikationsstrategien, die medialen Repräsentationen und Inszenierungen sowie die diskursiv geschaff enen Produkte. |
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€ 82,00* |
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| Stefan Weinfurter (Hg.) |
| Päpstliche Herrschaft im Mittelalter |
| Funktionsweisen – Strategien – Darstellungsformen |
Die Herrschaft des Papstes hat sich im Mittelalter auf vielfältige Weise ausgeformt. Sie beruhte nicht nur auf der Idee des Vorrangs, den der Bischof von Rom als Nachfolger des Apostels Petrus beanspruchte, sondern auch auf einer Reihe von Strategien, symbolhaften Zeichen und Handlungen, bestimmten Kommunikations- und Organisationsformen sowie einem Arsenal an Repräsentationsmöglichkeiten, und ebenso zählte die konkrete weltliche Herrschaft über das Patrimonium Petri hinzu. |
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€ 49,00* |
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| Julia Dücker |
| Reichsversammlungen im Spätmittelalter |
| Politische Willensbildung in Polen, Ungarn und Deutschland |
Die Ausformung politischer Versammlungen prägte die Geschichte und Entwicklung zahlreicher europäischer Reiche im Spätmittelalter. Im 15. Jahrhundert etablierten sich Zusammenkünfte, bei denen der Herrscher und die Mitglieder der politischen Gemeinschaft des Reichs über dessen Angelegenheiten entschieden. Sie waren Foren der Präsentation politischer Ansprüche, des Austrags von Konfl ikten und der politischen Willensbildung. |
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€ 49,00* |
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| Christoph Dartmann |
| Politische Interaktion in der italienischen Stadtkommune (11.–14. Jahrhundert) |
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Die Studie zeichnet ein neues Bild von der politischen Kultur der italienischen Städte des Mittelalters. Im Nebeneinander von scheinbar moderner Regierungspraxis und mittelalterlichen Gepflogenheiten öffentlicher Kommunikation erweisen sich die Stadtkommunen als Laboratorium politischen Agierens in der europäischen Vormoderne. |
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€ 52,00* |
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| Andreas Büttner |
| Der Weg zur Krone |
| Rituale der Herrschererhebung im spätmittelalterlichen Reich |
Die Rituale der Herrschererhebung waren das gesamte Mittelalter über von entscheidender Bedeutung: Durch sie wurde ein Adeliger in einen König verwandelt. Die einzelnen Elemente dieser Kette von rituellen Handlungen unterlagen einem kontinuierlichen Wandel, der auf dahinterliegende, sich verändernde Ordnungsvorstellungen schließen lässt. |
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€ 89,00* |
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| Sarah Neumann |
| Der gerichtliche Zweikampf: Gottesurteil – Wettstreit – Ehrensache |
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Dass eine gewaltsame Auseinandersetzung Mann gegen Mann dem Recht oder gar der Gerechtigkeit zum Sieg verhilft, ist nach heutigen Maßstäben ausgeschlossen. Anders hingegen im Mittelalter: Über Jahrhunderte konnte hier das sog. duellum seinen Platz im Recht behaupten und sich überdies als erzählerisches Sujet etablieren. |
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€ 49,00* |
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| Jürgen Dendorfer / Roman Deutinger (Hg.) |
| Das Lehnswesen im Hochmittelalter |
| Forschungskonstrukte – Quellenbefunde – Deutungsrelevanz |
Im Lauf des 12. Jahrhunderts hat das Lehnswesen seinen Charakter fundamental verändert: Ein lockeres Bündel von Rechtsgewohnheiten entwickelte sich zu einem komplexen Ordnungssystem. Der Band untersucht diesen Prozess erstmals auf breiter empirischer Grundlage für das Heilige Römische Reich im Hochmittelalter. |
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€ 54,00* |
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| Jan Keupp |
| Die Wahl des Gewandes |
| Mode, Macht und Möglichkeitssinn in Gesellschaft und Politik des Mittelalters |
Kleider waren in der Sichtweise mittelalterlicher Betrachter weit mehr als bloße Hüllen aus Wolle, Pelz und Leinwand. Vor aller Augen identifizierte das Gewand seinen Träger als Teil eines gemeinschaftlichen Ganzen und machte ihn zugleich von anderen unterscheidbar. Auf diese Weise ließ sich nicht nur soziale Ordnung sichtbar machen, sondern auch individuelle Zuordnung ausdrücken. |
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€ 52,00* |
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| Simone Haeberli |
| Der jüdische Gelehrte im Mittelalter |
| Christliche Imaginationen zwischen Idealisierung und Dämonisierung |
Die Wahrnehmung jüdischer Gelehrter oszilliert im christlichen Mittelalter zwischen Extremen: Den einen galten gelehrte Juden als wahre Instanzen der Weisheit, andere betrachteten sie als Schwarzmagier und Teufelsdiener. |
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€ 52,00* |
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| Klara Hübner |
| Im Dienste ihrer Stadt |
| Boten- und Nachrichtenorganisationen in den schweizerisch-oberdeutschen Städten des Späten Mittelalters |
Obrigkeitliche Nachrichtenübermittlung der Vormoderne wird auch heute noch vor allem mit rationalisierten Postdiensten gleichgesetzt. Frühere Formen der Informationsverbreitung werden dabei trotz ihres Fortbestehens oft übersehen. Dazu gehört insbesondere das je spezifische Botenwesen spätmittelalterlicher Städte. |
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€ 54,00* |
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