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Mittelalter
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gebunden mit Schutzumschlag
376 Seiten, mit zahlreichen Schwarz/Weiß-Abb.
13 × 21 cm
2008
lieferbar
ISBN: 978-3-7995-0807-0
€ 24,90
sFr 43,80
PDF-Dateigröße: 78 kB
Gerhard Markert
Menschen um Luther
Eine Geschichte der Reformation in Lebensbildern
Die Reformation war nicht Sache eines Einzelnen wie Martin Luther, sie entstand in einem komplexen Gefüge religiöser Ideen, geistesgeschichtlicher Ansichten und politischer Winkelzüge. Viele Personen und Persönlichkeiten wirkten daran mit, verfochten sie oder lehnten sie ab. Ihre Biografien sind ein großes Stück Reformationsgeschichte. Der Autor zeichnet diese Lebenswege nach und setzt die einzelnen Mosaiksteine zu einem vielschichtigen Gesamtbild zusammen. Dadurch entsteht eine lebendige und anschauliche Geschichte der Reformation.
• Ein fundiertes Lesebuch zur Reformation
• Die Geschichte der Reformation aus ungewohntem Blickwinkel
REZENSIONEN
Geschichte, Nr. 8 / 2008
»Die deutsche Geschichtsschreibung des Reformationszeitalters ist seit dem 19. Jahrhundert auf die Person Martin Luthers fixiert. Auch wenn sich der Kult um den »Mann seines Jahrhunderts« inzwischen etwas versachlicht hat, so wird die von Wittenberg ausgehende Reformation als die Tat eines Mannes angesehen.
Dem versucht diese Sammlung zeitgenössischer Lebensbilder ein Korrektiv entgegenzuhalten: Zu den einzelnen Lebens- und Wirkensphasen Luthers sind hier die Biographien von Menschen gesammelt, die von den Ereignissen betroffen waren, die sie aber auch mitgetragen, bekämpft und letztendlich mitgeformt haben. In eine präzise und an Schlüsselstellen erfolgreich vertiefende Gesamtdarstellung der Zeit eingebunden, entsteht so ein facettenreiches Bild einer Zeit im Umbruch. Zu diesem Umbruch haben viele Kräfte beigetragen, deren Namen in diesem Buch ein Profil (allerdings zu selten auch ein Gesicht) erhalten.«
www.sandammeer.at (Virtuelle Literaturzeitschrift), März 2008
»... Das Buch kann wegen der fehlenden Quellenangaben nur als Lesebuch gelten und wird auch als solches vom Verlag angeboten. Doch darin alleine steckt noch kein Urteil, denn es kommt allein auf den Text an: ein spätes sola scriptura, gewissermaßen. Und dieser Text ist sprachlich exquisit, was natürlich auch von einem ausgezeichneten Lektorat zeugt.
Die wichtigsten Strömungen der Zeit sind aufgezeigt, auch wenn man einzelne Aspekte durchaus hätte vertiefen können. Die Befürchtung, dass es sich insgeheim um eine Luther'sche Hagiografie handeln könnte, hat sich nicht bewahrheitet. Denn selbst mit einem ausschließlich historischen oder kulturhistorischen Fokus liest sich das Buch sehr gut.
Als vorbildlich sind die im Text platzierten und typografisch hervorgehobenen Definitionen einzuordnen, die kontextuell Begriffe erklären oder aber im Stil von Anmerkungen Hintergründe behandeln. Man darf gespannt sein, was uns der Jan Thorbecke Verlag in Zukunft noch aus dieser Zeit präsentieren wird.« (Klaus Prinz)
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