Jan Thorbecke Verlag
Schnellsuche
 
zur erweiterten Suche
Verlagsprogramm
Weiterempfehlen
Kundenzugang
Hier können Sie ein Kundenkonto eröffnen.
Ihr Warenkorb
Ihr Warenkorb ist leer.
Kasse
Hier können Sie ihre Bestellung abschließen.
Foreign Rights
<<< Produkt 56 von 66 in der Kategorie »Beihefte der Francia - Herausgegeben vom Deutschen Historischen Institut Paris« >>>
288 S., 12 Abb.
16,5 x 24 cm
gebunden mit SU
1986
lieferbar
ISBN: 978-3-7995-7315-3
€ 50,11
sFr 83,00


Patrick Corbet
Les saints ottoniens
Sainteté dynastique, sainteté royale et sainteté féminine autour de l’an Mil
Beihefte der Francia, Bd. 15
Herausgegeben vom Deutschen Historischen Institut Paris

Mit Hilfe der fama sanctitatis ihrer »dynastischen Heiligen« (Oda, Edith und Mathilde) versuchte die ottonische Dynastie die durch Gott getroffene Wahl dieser Stammütter mit den Erfolgen der Familie in Zusammenhang zu bringen. Dieser anfangs mit viel Energie betriebene Familienkult wurde schon am Ende des 10. Jahrhunderts vom Königshaus vernachlässigt, das seine Legitimität nun auf andere Weise begründete. In der hagiographischen Sammlung fallen zwei bemerkenswerte, sich widersprechende Texte auf – das Epitaphium Adelheide des Odilo von Cluny und die vita Mahthildis posterior –, die jedoch in einem wichtigen Punkt übereinstimmen: Sie erklären eheliches Familienleben und christliche Tugenden, Königswürde und Heiligenstatus für durchaus miteinander vereinbar. Es entsteht der neue, autonome Typus der heiligen Königin, der die etwas später folgende hagiographische Schöpfung des rex confessor ankündigt. In seiner Veröffentlichung ermittelt Patrick Corbet die politische Tragweite des ottonischen Familienkultes, ordnet die vorhandenen Texte im Rahmen der Entwicklung des mittelalterlichen Heiligenideals neu ein und hebt erneut die herausragende Stellung der Frau in der ottonischen Aristokratie hervor. Ein Register erschließt das Werk.
 

Unsere Kunden, die dieses Produkt bestellt haben, haben auch folgende Produkte bestellt:
Corbie in the Carolingian Renaissance
Das Buch bietet eine neue Untersuchung der monastischen Kultur der Karolingerzeit. Ihre Tragweite wird bei der Behandlung der Themen und Inhalte der Handschriften aus der Bibliothek von Corbie deutlich.
Corbie in the Carolingian Renaissance
Manuscrits hagiographiques et travail des hagiographes
M. Heinzelmann: Manuscrits hagiographiques et travail des hagiographes: l’exemple de la tradition manuscrite des Vies anciennes de sainte Geneviève de Paris; G. Philippart: Le manuscrit hagiographique latin comme gisement documentaire: Un parcours dans les »Analecta Bollandiana« de 1960 à 1989
Manuscrits hagiographiques et travail des hagiographes
Livrets, collections et textes
Die Beiträge des Bandes behandeln zentrale Probleme der Textüberlieferung in Form von »libelli« und großen Sammelhandschriften, die für das Verständnis hagiographischer Texte, für ihre Verbreitung, Benutzung und Rezeption unabdingbar sind.
Livrets, collections et textes
L’hagiographie bretonne du Haut Moyen Âge
Eine ausführliche methodische Präsentation der schriftlichen Dokumentation über 15 Heilige der Bretagne, zu welchen Akten (Lebensbeschreibungen etc.) aus der Zeit vor dem Jahr 1000 erhalten sind; 30 weitere Heilige, deren Hagiografie aus der Zeit nach 1000 stammt, werden in kürzerer Form behandelt.
L’hagiographie bretonne du Haut Moyen Âge
La réécriture hagiographique dans l’Occident médiévale
Im vorliegenden Band wird ein bisher kaum behandeltes Charakteristikum der hagiographischen Literatur für die Zeit vom 6. bis 12. Jh. dargestellt: Immer wieder wurden Texte zum gleichen Heiligen produziert, die ausdrücklich auf frühere Darstellungen Bezug nehmen, gleichzeitig aber diese alten Texte umschreiben (»réécriture«) und »modernisieren«.
La réécriture hagiographique dans l’Occident médiévale