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Konold, Werner / Regnath, R. Johanna (Hg.)
Gezähmte Natur
Gartenkultur und Obstbau von der Frühzeit bis zur Gegenwart
Konold, Werner / Regnath, R. Johanna (Hg.): Gezähmte Natur
Gärtnern ist »in«. Einen eigenen Garten oder zumindest einen begrünten Balkon zu haben, liegt im Trend und hat den Ruf der Spießigkeit vollständig verloren. Jenseits der gestiegenen Wertschätzung von Gärten im Privaten ist auch das Interesse an kollektiven Formen des Gärtnerns in den letzten 20 Jahren stark angewachsen. weiterlesen...
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Auszeichnungen
Der Marburger Mikrobiologe Tobias Erb wird für seine bahnbrechenden Arbeiten zur Synthetischen Biologie mit dem VAAM-Forschungspreis 2017
geehrt.

Außerdem geht der
Heinz Maier-Leibnitz-Preis, wichtigster Preis für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland, dieses Jahr u.a. an Philipp Kanske, Neurowissenschaft, Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften, Leipzig.

Wir gratulieren unseren Autoren!

Tobias Erb und Philipp Kanske sind Mitglieder der Jungen Akademie der Wissenschaften; mit ihr zusammen entsteht auch für 2018 wieder der Thorbecke Wissenschaftskalender »Historische Kalender – Aktuelle Forschung 2018«

Historische Kalender – Aktuelle Forschung 2018
Infobriefe
Unsere Infobriefe Lebensart und Geschichte informieren Sie rund 4-6 mal jährlich über unsere Neuerscheinungen. Wählen Sie hier Ihre Themenbereiche aus.
<<< Titel 32 von 73 in der Kategorie
»Beihefte der Francia - Herausgegeben vom Deutschen Historischen Institut Paris«
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Martin Heinzelmann (Hg.) - L’ hagiographie du haut moyen âge en Gaule du Nord
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Format 16,5 x 24 cm
304 Seiten
Leinenband mit Schutzumschlag
mit 1 Karte
ISBN: 978-3-7995-7446-4
Martin Heinzelmann (Hg.)

L’ hagiographie du haut moyen âge en Gaule du Nord

Manuscrits, textes et centres de production

Reihe: Beihefte der Francia, Band 52
Herausgegeben vom Deutschen Historischen Institut Paris
Das internationale wissenschaftliche Projekt SHG (Sources hagiographiques de la Gaule) hat sich zum Ziel gesetzt, die zahlreichen, aber oft nur schwer zugänglichen erzählenden Quellen der Hagiographie im frühmittelalterlichen Gallien für historische Fragestellungen aller Art nutzbar zu machen. Das bedeutet zunächst ihre Erfassung und Inventarisierung, wobei die verschiedenen Etappen und Versionen der Texte im Zusammenhang einzelner Heiligendossiers jeweils beschrieben, analysiert und datiert werden. Es wird dabei systematisch auf die zugrundeliegende Handschriftenüberlieferung zurückgegriffen, die ihrerseits beschrieben, lokalisiert und datiert wird. Diese spezifische Methode der Erschließung verbindet die Mehrzahl der englischen und französischen Beiträge des vorliegenden Bandes, in dem 52 hagiographische Texte von der Merowingerzeit bis zum 11. Jh. eine ausführliche Darstellung erfahren. Die 22 vorgelegten Heiligendossiers betreffen die gesamte Diözese Toul, die bedeutenden normannischen Klöster Jumièges und Saint-Wandrille (Fontenelles), sowie die Bretagne. Zwei weitere Beiträge illustrieren ebenfalls die Anwendung spezifisch hagiographischer Quellenkritik: Die nur in späten Handschriften belegten Viten der heiligen Sadalberga und ihrer Tochter Anstrudis, die beide als Hauptquellen für die pippinidisch-karolingische Expansion in zwei unterschiedlichen Perioden anzusehen sind, können aufgrund von Kriterien der Textkritik dem 7. und 8. Jh. zugewiesen werden, während im zweiten Beitrag die gleichen Texte zusammen mit späteren hagiographischen Quellen die Frühgeschichte des Klosters Gregoriental (Munster) im Elsaß beleuchten, wo der Kult Gregors des Großen durch angelsächsischen Einfluß schon im 7. Jh. zur Gründung eines Klosters mit dem Patrozinium des Kirchenvaters führte. – Die Autoren des von Martin Heinzelmann (DHIP) herausgegebenen und auch durch ein Heiligen- und Handschriftenregister erschlossenen Bandes sind Michèle Gaillard (Paris XIII), Monique Goullet (CNRS-Paris I), John Howe (Texas Tech University), Bruno Judic (Tours) und Joseph-Claude Poulin (Laval, Québec).

Le projet de recherches international SHG (Sources hagiographiques de la Gaule) se propose de faciliter l’accès de tous les historiens à l’ensemble de la documentation hagiographique narrative de la Gaule du haut moyen âge, documentation importante, mais souvent difficilement exploitable. L’objectif de l’entreprise comprend dans un premier temps l’inventaire le plus complet possible des sources, un inventaire qui sous-entend l’identification des différents étapes ou versions des textes qui est suivie par une analyse littéraire et historique respective, et une datation. Dans cette perspective, il est indispensable de recourir de manière systématique aux manuscrits dont la tradition est également inventarisée, analysée, et datée. La majorité des contributeurs du volume présent illustre cette approche spécifique aux sources hagiographiques narratives dont une bonne cinquantaine, de l’époque mérovingienne au XIe siécle, est étudiée de près: il s’agit des dossiers des saints du diocèse de Toul (Monique Goullet), des monastères de Jumièges et de Fontenelles (John Howe), et d’une partie de la Bretagne (Joseph-Claude Poulin). Une contribution de Michèle Gaillard traite des Vies des saintes Salaberge et sa fille Anstrude, deux textes qui s’avèrent des tèmoins contemporains importants de deux phases de l’expansion carolingienne de la fin du VIIe et du VIIIe siècle; Bruno Judic s’interesse de près aux premières attestations, hagiographiques et autres, du culte de saint Grégoire le Grand sur le continent, une documentation qui conduit au monastère de Munster (Gregoriental) en Alsace dont le rôle aux VIIe/ VIIIe siècles apparaît sous une lumière nouvelle.
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