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452 S.
Leinen mit SU
16,5 x 24 cm
2006
lieferbar
ISBN: 978-3-7995-5720-7
€ 64,00*


Roman Deutinger
Königsherrschaft im Ostfränkischen Reich
Eine pragmatische Verfassungsgeschichte der späten Karolingerzeit
Beiträge zur Geschichte und Quellenkunde des Mittelalters, Bd. 20

Die Periode des Ostfränkischen Reichs (833-998) gilt gemeinhin als bloße Verfallsepoche des karolingischen Frankenreichs, bestenfalls noch als eine Vorstufe zum Deutschen Reich, jedenfalls als eine Zeit, in der die karolingische Staatlichkeit zerfiel und einer »Königsherrschaft ohne Staat« wich. Dieses Buch bietet erstmals eine übergreifende verfassungsgeschichtliche Analyse der ostfränkischen Königsherrschaft. Gefragt wird darin nach Handlungsspielräumen und Wirkungsweisen der König, nach ihrem Herrschaftsverständnis, nach den Personen und Institutionen, die ihre Herrschaft mittrugen, nach den Formen der politischen Entscheidungsfindung, nach den Mitteln, mit denen die Könige den Adel an sich zu binden versuchten, und nach der persönlichen Präsenz der Herrscher in ihrem Reich. In allen Punkten erweisen sich die herkömmlichen statischen Verfassungsmodelle als wenig brauchbar; die Historiker müssen vielmehr nach neuen Wegen suchen, um die Dynamik der Herrschaftsformen des Frühmittelalters zu erfassen.
Titel, die mit diesem Titel von unseren Kunden bestellt wurden:
Jürgen Petersohn: Franken im Mittelalter Franken im Mittelalter

Zurzeit vergriffen - Nachauflage unbestimmt!

In den letzten Jahren rückt die Ethnogenese verstärkt in den Fokus der Forschung, die komplexen Wechselwirkungen von Selbst- und Fremddefinition als Gruppe und deren politischer und räumlichen Konstituierung. Das Werk untersucht Kontinuitäten und Veränderungen im Selbstverständnis Frankens von dessen erstmals genauer umschriebener Ethnogenese in den Jahrzehnten um 900 bis zum Beginn der Neuzeit auf der Quellenbasis von Bewußtseinszeugnissen und Vorstellungsbildern.
Ingrid Bennewitz / Klaus van Eickels / Ruth Wesselbaumer (Hg.): Mediaevistik und Neue Medien Mediaevistik und Neue Medien

In zahlreichen Einzelprojekten ist in den letzten Jahren der Nutzen der Informationstechnologie auch für die Mittelalterforschung deutlich geworden. Der Band bietet eine interdisziplinär angelegte Bestandsaufnahme ...
Bernd Schneidmüller / Stefan Weinfurter (Hg.): Ordnungskonfigurationen im hohen Mittelalter Ordnungskonfigurationen im hohen Mittelalter

Ordnungskonfigurationen – dieser Band dokumentiert ein wissenschaftliches Experiment. Es will den traditionellen Verfassungsbegriff der Mediaevistik überwinden und seiner Statik entkommen. Analysiert werden beständige Wandlungen gelebter und gedachter Ordnungen in ihrer Verschränkung, im Rückblick fixiert und dynamisiert.
Werner Maleczek (Hg.): Fragen der politischen Integration im mittelalterlichen Europa Fragen der politischen Integration im mittelalterlichen Europa

Der vorliegende Band bietet zwanzig Beiträge, in denen das aktuelle Thema der »Politischen Integration« auf seine mittelalterliche Vorgeschichte hin untersucht wird. Das Zusammenbinden von Herrschaften, Ländern, Königreichen zu einem Ganzen, das mehr als nur die Summe der Einzelteile bildete, erfolgte selten nach einem strategisch konzipierten Plan, aber es läßt sich in den meisten der hier aufgeführten Beispiele gut nachzeichnen.
Wolfgang Zimmermann / Nicole Priesching (Hg.): Württembergisches Klosterbuch Württembergisches Klosterbuch

Zahlreiche Klöster und Ordensgemeinschaften prägen seit dem frühen Mittelalter Südwestdeutschland. Ihre kulturellen, wirtschaftlichen und sozialen Leistungen trugen maßgeblich zur Entwicklung dieses Raums bei. Das »Württembergische Klosterbuch« stellt in einem umfassenden Zugriff die Entwicklung des Ordenslebens in dieser Region, der heutigen Diözese Rottenburg-Stuttgart, dar.
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