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Politische Öffentlichkeit im Spätmittelalter
Der vorliegende Band führt aktuelle methodische Ansätze und exemplarische Studien zu einer neuartigen Geschichte der politischen Kultur im europäischen Spätmittelalter zusammen. Ausgehend von der grundsätzlichen Einsicht, dass Öffentlichkeit konstitutiv für gesellschaftliche Transferprozesse, Verfahren der Konsensbildung und Prozesse der Verständigung über Herrschaftsund Gesellschaftsordnungen war, wird nach den Strategien und Medien der Kommunikationssteuerung und nach publizistischen wie propagandistischen Formen der Meinungsbildung und Entscheidungsfindung gefragt. |
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Die Wahl des Gewandes
Kleider waren in der Sichtweise mittelalterlicher Betrachter weit mehr als bloße Hüllen aus Wolle, Pelz und Leinwand. Vor aller Augen identifizierte das Gewand seinen Träger als Teil eines gemeinschaftlichen Ganzen und machte ihn zugleich von anderen unterscheidbar. Auf diese Weise ließ sich nicht nur soziale Ordnung sichtbar machen, sondern auch individuelle Zuordnung ausdrücken. |
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Welt im Wandel
Neuausgabe (früher € 24,90 / sFr 46,60)
Wolfdieter Haas beschreibt sehr plastisch eine Epoche im Wandel. Hier werden ebenso Westeuropa wie das byzantinische Reich, das Heilige Land, die Kreuzfahrer und die Muslime als Teile einer sich im Ganzen verändernden Welt einbezogen, denn eine überwiegend national orientierte Sicht könnte diesen Wandel nicht erfassen. |
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