Jan Thorbecke Verlag Lebensart im Jan Thorbecke Verlag Geschichte im Jan Thorbecke Verlag Die Verlagsgruppe mit Sinn für das Leben
 
zur erweiterten Suche  
Ihr Warenkorb
Ihr Warenkorb ist leer.
Unser aktueller Lesetipp
Ans Meer
Gedichte

Ans Meer

Das Meer – unfassbar groß und gewaltig, gleichzeitig gefährlich und anziehend: Es ist eine ganz besondere Faszination, die viele Menschen immer wieder ans Meer zieht.
Lesen Sie weiter ...
Infobriefe
Unsere Infobriefe Lebensart und Geschichte informieren Sie rund 4-6 mal jährlich über unsere Neuerscheinungen. Wählen Sie hier Ihre Themenbereiche aus.
<<< Titel 4 von 13 in der Kategorie »Neuzeit, Zeitgeschichte« >>>
13 × 21 cm
352 Seiten
gebunden mit Schutzumschlag
mit einigen Abbildungen
2008
lieferbar
ISBN: 978-3-7995-0196-5
€ 24,90*

PDF-Dateigröße: 78 kB

Alexandra Birkert
Hegels Schwester
Auf den Spuren einer ungewöhnlichen Frau

Nach dem frühen Tod ihrer Mutter als einzige Frau unter Männern aufgewachsen, später für die Erziehung der Töchter aus dem Haus von Berlichingen zuständig, eingeliefert in die Staatsirrenanstalt Zwiefalten und zum Schluss der Freitod in der Nagold – so lässt sich das Leben Christiane Hegels in groben Zügen skizzieren. Doch warum wissen wir nur so wenig von der einzigen Schwester des bedeutenden Philosophen, deren Schicksal so tragisch endete? Warum landete sie in der Irrenanstalt, während ihr Bruder in Preußen Karriere machte?
Anhand zahlreicher neu entdeckter Quellen zum Leben Christiane Hegels und ihres berühmten Bruders folgt Alexandra Birkert den Lebensspuren einer faszinierenden Frau, die Briefe schmuggelte, Latein sprach und Kontakt zu vielen berühmten Persönlichkeiten ihrer Zeit hatte. So ergibt sich aus kleinen Puzzlestücken nicht nur das Leben einer bemerkenswerten Frau, sondern auch ein lebendiges Bild der unruhigen Jahre am Ausgang des 18. Jahrhunderts in Württemberg.

• Neue Aspekte aus dem Leben des großen Philosophen
• Der spannende Lebensweg einer mutigen Frau
• Fesselnd und packend erzählt
• Neue Quellenfunde erstmals ausgewertet


REZENSIONEN
DIE ZEIT, 1. Oktober 2008
»... Nicht dass der Schatten der Schwester nun wirklich ins Leben, wenn auch ins vergangene Leben nur zurückkehrte; aber man beginnt ein Leben zu ahnen, manchmal tauchen Züge auf wie beinahe von einem wirklichen Gesicht, Gesichtszüge einer sehr gebildeten jungen Frau, einer politisch engagierten Frau auch in einer ebenso revolutionären wie repressiven und von der Autorin eindrucksvoll geschilderten Gesellschaft...«

Stuttgarter Zeitung, 12. November 2008
»... Das Ergebnis jahrelanger Arbeit kann sich sehen lassen. Neben der überzeugenden Darstellung des Lebens von Christiane Hegel wirft dieses Buch ein Licht auf die Epoche zwischen Französischer Revolution und Gründung des Königreichs Württemberg, zeichnet die politischen Neuordnungen Europas und die geistesgeschichtlichen Entwicklungen nach und liefert einen wichtigen Beitrag zur Kultur- und Sozialgeschichte um 1800.
Es ist eine spannende Lektüre, voller überraschender Funde und Details. Weil Alexandra Birkert ihre Vermutungen immer offen legt, werden die Interpretationen, auch psychologische Deutungen nachvollziehbar - und Christiane Hegel, von der kein Bildnis existiert, zu einer greifbaren Gestalt.«

Märkische Allgemeine, 31. Januar 2009
»Ein solches Buch ist gefährlich. Vor allem für seine Autorin, denn es birgt jede Menge Fallen. Zunächst der Gegenstand: Christiane Hegel (1773-1832), die Schwester eines bedeutenden Philosophen. Klingt das nicht nach biografischer Trittbrettfahrerei?
Dann die Verpackung: Auf dem Einband ein romantischer Frauenkörper, im Klappentext die übliche Charakterisierung als »mutig, eigenwillig und hoch begabt« sowie das übliche Versprechen, nicht nur eine Person, sondern eine ganze Epoche zu schildern. Der vertraute Emanzipationskitsch also?
Und das Leben: Schmuggeln für Revolutionäre, Irrenanstalt und Freitod – genügend Stoff für ein packend-abenteuerliches Schicksalsdrama. Sie hatte nicht nur Hegel zum Bruder, sie kannte auch Hölderlin und Schelling und war Gouvernante im Hause Berlichingen, das durch Goethes Drama berühmt geworden war – große Namen, die dazu verleiten könnten, die ruhmlose Frau aus dem Blick zu verlieren. Und schließlich ihre Rolle der hysterischen Geisteskranken und der »Geschwisterkomplex«, begründet in der Forschungsliteratur – Ausgangspunkte für eine sentimentale Verteidigungsschrift?
Alexandra Birkert umgeht gekonnt alle möglichen Fallstricke. Ihr gelingt die wunderbare Rekonstruktion eines Frauenlebens. Leicht hatte sie es dabei nicht, denn fast alle persönlichen Zeugnisse sind zu Lebzeiten verloren gegangen, später von der Familie des Bruders vernichtet oder in Archiven während des Krieges verbrannt. Als Ersatz dienen ihr die Nachlässe anderer, mit denen Christiane Hegel vermutlich in Kontakt war, sowie allgemeine historische Quellen wie amtliche Verzeichnisse und Protokolle. Es ist eines der Vergnügen dieses Buches, ihr dabei zuzusehen, wie sie teils äußerst waghalsige Indizienketten schmiedet und noch aus einem einzelnen Buchstaben einen Erkenntnisgewinn herauskitzelt. Konsequent bleibt Christiane Hegel der Mittelpunkt, andere Akteure finden nur in Beziehung zu ihr und entsprechend ihrer Bedeutung für das Leben der Protagonistin Erwähnung. Dass sie die Schwester eines bedeutenden Philosophen war, verliert so an Belang und bringt nur den Vorteil, dass die Hegel-Forschung auch einige Quellen zu ihrer Person bewahrte, wenn auch verfälscht.
... Unprätentiös, sachbezogen und nüchtern, aber deswegen nicht weniger spannend, formuliert sie die Ergebnisse ihrer Spurensuche. Der Reiz der Lektüre besteht nicht in einer platten Lebensbeschreibung, sondern in Birkerts offenem interpretatorischen Spiel mit den Hinweisen. Als herkömmliche Biografie ist »Hegels Schwester« deshalb nicht zu lesen und wird auch an keiner Stelle so genannt. Vielleicht ist das Buch dennoch ein Beleg dafür, dass die Gattung auch handwerklich langsam im 21. Jahrhundert ankommt.« (Von Anett Kollmann)
Titel, die mit diesem Titel von unseren Kunden bestellt wurden:
Franz Xaver Bogner: Das Land des Neckars Das Land des Neckars

Der Neckar ist der schwäbische Strom schlechthin. Gesäumt von Burgen und idyllischen Städtchen und Städten wie Tübingen und Heidelberg, aber auch von pulsierenden Industriestandorten wie Stuttgart und Mannheim, spiegelt er die Vielfalt der Landschaft, die ihn umgibt.
Annegret Kotzurek / Rainer Redies: Stuttgart von Tag zu Tag Stuttgart von Tag zu Tag

Ob Alltag oder Festtag – die vorliegend Chronik zeigt die Geschichte Stuttgarts während der Königszeit von einer ganz neuen Seite! Von 1806 bis zum Ende des Ersten Weltkriegs 1918 nahm die Stadt eine geradezu stürmische Entwicklung. In diesen 112 Jahren stieg die Einwohnerzahl von etwa 20 000 auf fast 300 000 an.
Magda Drostel: Zu Gast in meinem Garten Zu Gast in meinem Garten

Was gibt es Schöneres als ein Fest im Garten? Seit jeher lud, wer einen schönen Garten besaß, Freunde und Familie ein, um gemeinsam den Garten zu genießen. Dieses Buch liefert Anregungen, wie es sich im Garten (oder auf dem Balkon) stimmungsvoll feiern lässt. Delikate Rezepte und ausgefallene Dekorationsideen laden zum Nachmachen, Schlemmen und Genießen ein.
Magda Drostel: Winterliche Gaumenfreuden Winterliche Gaumenfreuden

Zu den schönsten Seiten des Winters gehören die zahlreichen Feste der kalten Jahreszeit – von St. Martin über Weihnachten bis zu Silvester – Anlässe, mit denen kulinarische Köstlichkeiten untrennbar verbunden sind. Zahlreiche verführerische Rezepte, die nicht nur an Festtagen schmecken, laden in diesem Buch zum Ausprobieren und Schlemmen ein.
Rita Kopp: Bratapfel und Ingwerduft Bratapfel und Ingwerduft

Wenn draußen alles in Kälte erstarrt, gibt es keinen Grund, drinnen Trübsal zu blasen. Zahlreiche Winterfrüchte, -gewürze und -gemüse bringen die Natur ins Haus, bewahren Sommerdüfte und -erinnerungen auf besondere Art. Vom würzigen Winterapfel bis zur immergrünen Mistel stellt dieses Buch solche Pflanzen und Früchte vor und gibt Anregungen, wie sie zur Winterzeit den Gaumen und das Auge erfreuen können.
Patmos Verlag
Verlag am Eschbach
Matthias Grünewald Verlag
Jan Thorbecke Verlag
Schwabenverlag
Nehmen Sie Platz und genießen Sie die Angebote unserer Verlage
Verlagsgruppe Patmos
GENIESSEN
VERSCHENKEN
BEDENKEN

Lebe gut - Ihr Kundenmagazin der Verlagsgruppe Patmos
Es liegt was in der Luft ...
Jan Thorbecke Verlag
Ein Unternehmen der Verlagsgruppe Patmos in der Schwabenverlag AG
Senefelderstraße 12 · D-73760 Ostfildern
Telefon: +49 (0) 711 44 06-0 · Fax: +49 (0) 711 44 06-199
Vorstand: Ulrich Peters · Vorsitzender des Aufsichtsrats: Dr. Clemens Stroppel
Registergericht Stuttgart, HRB 210919 · USt.-Id.Nr.: DE 147 799 617
Kontakt | Sitemap | AGB | Versandkosten | Datenschutz | Impressum