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Alexandra Birkert - Hegels Schwester
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Dieser Titel ist vergriffen.
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€ 24,90
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2008
Format 13 x 21 cm
352 Seiten
mit einigen Abbildungen
Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-7995-0196-5
Alexandra Birkert

Hegels Schwester

Auf den Spuren einer ungewöhnlichen Frau

Nach dem frühen Tod ihrer Mutter als einzige Frau unter Männern aufgewachsen, später für die Erziehung der Töchter aus dem Haus von Berlichingen zuständig, eingeliefert in die Staatsirrenanstalt Zwiefalten und zum Schluss der Freitod in der Nagold – so lässt sich das Leben Christiane Hegels in groben Zügen skizzieren. Doch warum wissen wir nur so wenig von der einzigen Schwester des bedeutenden Philosophen, deren Schicksal so tragisch endete? Warum landete sie in der Irrenanstalt, während ihr Bruder in Preußen Karriere machte?
Anhand zahlreicher neu entdeckter Quellen zum Leben Christiane Hegels und ihres berühmten Bruders folgt Alexandra Birkert den Lebensspuren einer faszinierenden Frau, die Briefe schmuggelte, Latein sprach und Kontakt zu vielen berühmten Persönlichkeiten ihrer Zeit hatte. So ergibt sich aus kleinen Puzzlestücken nicht nur das Leben einer bemerkenswerten Frau, sondern auch ein lebendiges Bild der unruhigen Jahre am Ausgang des 18. Jahrhunderts in Württemberg.
Neue Aspekte aus dem Leben des großen Philosophen
Der spannende Lebensweg einer mutigen Frau
Fesselnd und packend erzählt
Neue Quellenfunde erstmals ausgewertet
REZENSIONEN
DIE ZEIT, 1. Oktober 2008
»... Nicht dass der Schatten der Schwester nun wirklich ins Leben, wenn auch ins vergangene Leben nur zurückkehrte; aber man beginnt ein Leben zu ahnen, manchmal tauchen Züge auf wie beinahe von einem wirklichen Gesicht, Gesichtszüge einer sehr gebildeten jungen Frau, einer politisch engagierten Frau auch in einer ebenso revolutionären wie repressiven und von der Autorin eindrucksvoll geschilderten Gesellschaft...«

alle Rezensionen 

Stuttgarter Zeitung, 12. November 2008
»... Das Ergebnis jahrelanger Arbeit kann sich sehen lassen. Neben der überzeugenden Darstellung des Lebens von Christiane Hegel wirft dieses Buch ein Licht auf die Epoche zwischen Französischer Revolution und Gründung des Königreichs Württemberg, zeichnet die politischen Neuordnungen Europas und die geistesgeschichtlichen Entwicklungen nach und liefert einen wichtigen Beitrag zur Kultur- und Sozialgeschichte um 1800.
Es ist eine spannende Lektüre, voller überraschender Funde und Details. Weil Alexandra Birkert ihre Vermutungen immer offen legt, werden die Interpretationen, auch psychologische Deutungen nachvollziehbar - und Christiane Hegel, von der kein Bildnis existiert, zu einer greifbaren Gestalt.«
Märkische Allgemeine, 31. Januar 2009
»Ein solches Buch ist gefährlich. Vor allem für seine Autorin, denn es birgt jede Menge Fallen. Zunächst der Gegenstand: Christiane Hegel (1773-1832), die Schwester eines bedeutenden Philosophen. Klingt das nicht nach biografischer Trittbrettfahrerei?
Dann die Verpackung: Auf dem Einband ein romantischer Frauenkörper, im Klappentext die übliche Charakterisierung als »mutig, eigenwillig und hoch begabt« sowie das übliche Versprechen, nicht nur eine Person, sondern eine ganze Epoche zu schildern. Der vertraute Emanzipationskitsch also?
Und das Leben: Schmuggeln für Revolutionäre, Irrenanstalt und Freitod – genügend Stoff für ein packend-abenteuerliches Schicksalsdrama. Sie hatte nicht nur Hegel zum Bruder, sie kannte auch Hölderlin und Schelling und war Gouvernante im Hause Berlichingen, das durch Goethes Drama berühmt geworden war – große Namen, die dazu verleiten könnten, die ruhmlose Frau aus dem Blick zu verlieren. Und schließlich ihre Rolle der hysterischen Geisteskranken und der »Geschwisterkomplex«, begründet in der Forschungsliteratur – Ausgangspunkte für eine sentimentale Verteidigungsschrift?
Alexandra Birkert umgeht gekonnt alle möglichen Fallstricke. Ihr gelingt die wunderbare Rekonstruktion eines Frauenlebens. Leicht hatte sie es dabei nicht, denn fast alle persönlichen Zeugnisse sind zu Lebzeiten verloren gegangen, später von der Familie des Bruders vernichtet oder in Archiven während des Krieges verbrannt. Als Ersatz dienen ihr die Nachlässe anderer, mit denen Christiane Hegel vermutlich in Kontakt war, sowie allgemeine historische Quellen wie amtliche Verzeichnisse und Protokolle. Es ist eines der Vergnügen dieses Buches, ihr dabei zuzusehen, wie sie teils äußerst waghalsige Indizienketten schmiedet und noch aus einem einzelnen Buchstaben einen Erkenntnisgewinn herauskitzelt. Konsequent bleibt Christiane Hegel der Mittelpunkt, andere Akteure finden nur in Beziehung zu ihr und entsprechend ihrer Bedeutung für das Leben der Protagonistin Erwähnung. Dass sie die Schwester eines bedeutenden Philosophen war, verliert so an Belang und bringt nur den Vorteil, dass die Hegel-Forschung auch einige Quellen zu ihrer Person bewahrte, wenn auch verfälscht.
... Unprätentiös, sachbezogen und nüchtern, aber deswegen nicht weniger spannend, formuliert sie die Ergebnisse ihrer Spurensuche. Der Reiz der Lektüre besteht nicht in einer platten Lebensbeschreibung, sondern in Birkerts offenem interpretatorischen Spiel mit den Hinweisen. Als herkömmliche Biografie ist »Hegels Schwester« deshalb nicht zu lesen und wird auch an keiner Stelle so genannt. Vielleicht ist das Buch dennoch ein Beleg dafür, dass die Gattung auch handwerklich langsam im 21. Jahrhundert ankommt.« (Von Anett Kollmann)
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