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Testament und Bürgerschaft
Das Konstanzer Stadtarchiv verwahrt einen für Süddeutschland einzigartigen Bestand von etwa 500 Bürgertestamenten aus der Zeit des 14. bis 16. Jahrhunderts. Sie sind in den sog. Gemächtebüchern (Gemächte bedeutet Willenserklärung, Vermächtnis) verzeichnet und stellen eine äußerst vielseitige Quellengruppe dar. Paul BAurs gründliche und methodisch hochdifferenzierte Analyse dieser Archivalien vermittelt einen umfassenden Einblick in das Alltagsleben und in die Sachkultur des spätmittelalterlichen Konstanz. |
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Adel im Wandel
Die Herrschaft Napoleons in Mitteleuropa Anfang des 19. Jahrhunderts veränderte die Landkarte des Südwestens grundlegend: 1802/3 wurden die zahlreichen Klöster aufgelöst und die Reichsstädte verloren ihre Reichsunmittelbarkeit wie auch die Adelshäuser 1806 ihre staatlichen Rechte. |
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Sterben, Tod, Begräbnis und liturgisches Gedächtnis bei weltlichen Reichsfürsten des Spätmittelalters
Ewiges Gedächtnis im Diesseits, Seelenheil im Jenseits – starb ein Familienmitglied eines Fürstengeschlechts im Spätmittelalter, galt es, diesen zwei Anforderungen gerecht zu werden. Beide Aspekte sind im Mittelalter stark miteinander verflochten und haben ein Spannungsfeld zur Folge: Zwischen kirchlichen und herrschaftlichen Bedürfnissen, die sich in der Gestaltung der Begräbnis- und Begängnisfeierlichkeiten niederschlagen konnten. |
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Graf Eberhard der Milde von Württemberg (1392–1417)
Der württembergische Graf Eberhard der Milde (1392–1417), verheiratet mit Antonia Visconti, gilt als friedliebend. Er leitete gegenüber den südwestdeutschen Reichsstädten einen politischen Kurswechsel ein und ersetzte Konfrontation durch Kooperation. |
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Zwischen Stagnation und Innovation
Auf der Basis zumeist landesgeschichtlicher Erkenntnis trägt dieser Band dazu bei, Lebenswelten des Adels zwischen Reformation und Französischer Revolution vornehmlich anhand oberdeutscher Beispiele zu konkretisieren. |
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