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Rilkes Gärten liegen »zwischen Tag und Traum« – in ihnen verweben sich Fantasie und Realität zu einem poetischen Gartenbild, das mit zum Schönsten gehört, das die deutsche Literatur zu bieten hat.

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288 S., zahlreiche farbige Abb.
17 x 24 cm
gebunden mit SU
2005
Dieser Titel ist vergriffen - keine Nachauflage!
ISBN: 978-3-7995-0159-0
€ 28,00*

PDF-Dateigröße: 1,21 MB

Ralf Roth
Das Jahrhundert der Eisenbahn
Die Herrschaft über Raum und Zeit 1800–1914

Das 19. Jahrhundert war ohne Zweifel »das Jahrhundert der Eisenbahn«: Ohne den Eisenbahnverkehr auf dem ständig wachsenden Schienennetz wäre die rasante Entwicklung dieses Jahrhunderts nicht denkbar gewesen: Handel, Gewerbe, Industrie, Landwirtschaft, Reisen – alle Bereiche des Lebens wurden von dieser Umwälzung erfaßt. Ralph Roth verfolgt den Aufstieg der Eisenbahn, ihre Ausbreitung und ihren technischen Fortschritt und zeigt, wie sich diese Entwicklung auf die Gesellschaft und die Kultur auswirkte. Neben Streckenplänen und technischen Zeichnungen kommen in diesem Buch auch Maler und Dichter zu Wort, die den Siegeszug der Eisenbahn zur »Herrscherin über Raum und Zeit« dokumentieren.

  • die große Zeit der Eisenbahn
  • anschaulich erzählt
  • nicht nur fur Eisenbahnfans


REZENSIONEN
FAZ, 14. Juni 2006
»Es gehört zu den spannendsten Einsichten der Studie, daß sich mit der Eisenbahn schon die ganze Thematik der Globalisierung in die europäische Landkarte einschrieb. Einerseits trieb die Bahn die nationalen Bewegungen an, indem sie etwa den den deutschen Flickenteppich zur erfahrbaren Einheit zusammenschloß. Andererseits vermittelte sie ein Gefühl mondänen Weltbürgertums: jedes Gleisdreieck in der Provinz galt plötzlich als Knotenpunkt Eruropas, und jeder Meter Schiene zwischen Nürnberg und Fürth wurde imaginär bis zum Schwarzen Meer verlängert.«

sehepunkte 6 (2006), Nr. 6 (15.6.2006)
»Roths Werk tritt durch seinen stichhaltigen Stil, seine bündigen Vergleiche und seine kreative Synthese unterschiedlicher Forschungen der Sozial-, Kultur-, Wirtschafts- ud Politik-Geschichte hervor. Die kompakte Studie verdient eine breite Leserschaft unter Historikern und Interessierten. […] Es gibt viele Aspekte dieses Buches zu loben. Aber die bedeutendste Leistung des Buches liegt auf der Betonung der zentralen Bedeutung der Eisenbahn für die Gesellschaft und die Kultur.«

Praxis Geschichte, Januar 2006
»Eisenbahngeschichte etwas anders – Ralf Roth erzählt keine trockene Institutionen- und Technikgeschichte. Seine Herangehensweise ist anders, spannend geschrieben und gut bebildert. Er bettet die Entwicklung der Eisenbahn im 19. Jahrhundert in die sozialen, ökonomischen und kulturellen Bezüge der Zeit ein. Die Bahn wird dabei zum Vehikel, um wesentliche Entwicklungen der Industrialisierung, der Urbanisierung, des Unternehmertums und der bürgerlichen Kultur zu skizzieren. Roth analysiert auch sozialhistorische Aspekte des Verkehrs. Schließlich bindet er immer wieder die Darstellung der Eisenbahn in der Kunst ein und skizziert verpaßte Chancen der Bahn zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Durch die sehr gestraffte Darstellung gehen leider einige Details verloren. Dennoch überzeugt das Buch durch den Ansatz der Verknüpfung des Themas mit der Sozial-, Wirtschafts- und Kulturgeschichte. Es bietet auch verschiedene Ansätze für Themen des Geschichtsunterrichts zum 19.Jahrhundert (1848er Revolution, Mobilität und Migration, Urbanisierung, Unternehmer und Industrialisierung). Viele, im Buch beschriebene, Abbildungen können als Impulsgeber und Bildquellen im Unterricht eingesetzt werden.«

ekz-Informationsdienst, Januar 2006
»Bei diesem Buch handelt es sich um eine umfassende, fundierte, teilweise spannend und amüsant zu lesende Arbeit über die Rolle der Eisenbahnen vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zum Ende ihrer Blütezeit im 1. Weltkrieg. Die politischen, wirtschaftlichen, sozialen, gesellschaftlichen, städtebaulichen, kulturellen, touristischen und militärischen Entwicklungen dieser rund 100 Jahre wären ohne Eisenbahn nicht denkbar gewesen, sie ermöglichte erst die „Herrschaft über Raum und Zeit“. Über 40 Seiten mit Anmerkungen, Quellennachweisen und Registern lassen keine Wünsche offen.«
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